domenica 23 settembre 2012

La fase pre-markuska


La prima fase consistette - e ve ne sono numerosi esempi in altre lingue infantili - nel capovolgere le parole italiane (olleb 'bello', onoub = 'buono" ecc.). Ma ben presto il bambino, non contento di questa banale semplicità, prese a creare un lessico e una morfologia autonomi. Molte radici furono create dalle parole italiane capovolte della primissima fase della lingua (che chiameremo pre-markuska) con deformazioni. Così bello, anziché olleb, si disse lev, buono, anziché onoub, divenne nuv, et similia. Per aumentare le radici senza troppi sforzi di ricerca (il lessico restò per lui infatti sempre la parte meno interessante della lingua) l'inverso del significato di una radice veniva ottenuto preponendole il prefisso en- (trasparentemente derivato dall'italiano ne o dal prefisso in- in infelice ecc.). Tale procedimento, identico a quello dell'esperanto (che tuttavia E.J. mi assicurò di non conoscere al momento della sua invenzione) non era universalmente durchgeführt: così 'cattivo' e 'brutto' era turp (il bambino fu molto soddisfatto quando si accorse che capovolgendo brutto in otturb e, abbreviandolo con le note regole, otteneva un qualcosa come turb/p singolarmente simile all'italiano 'turpe'); solo per precisare, si poteva usare ennuv per cattivo e enlev per brutto. Altre radici hanno una curiosa origine 'storica': così, poiché uno dei suoi compagni di giochi si era messo, come 'imperatore', il nome di Vulkainsh (ma il suo cognome 'normale' era Guerreschi), guerra si disse vulk (ancora con somma soddisfazione del bambino che vi vedeva connessioni semantiche con 'vulcano', 'vulcanico', ecc.).
Il plurale in quella prima fase (che chiameremo proto-markuska) era in -ik, sia per i pronomi sia per i nomi: dai pronomi singolari oj = 'io', ut = 'tu', ig = 'egli', si aveva oik (< ojik, 'noi', utik, 'voi', igik, 'essi'). In seguito, 'per decreto', il plurale dei nomi fu cambiato in -oj, ma i pronomi mantennero l'antico plurale, creandosi così, per gioco e inconsciamente, una doppia declinazione, nominale e pronominale, come in molte lingue vere! Anche altri elementi morfologici mutarono: soprattutto da notare la trasformazione del suffisso aggettivale da -iku in -ska, e la generale trasformazione delle radici della lingua da bisillabiche (in genere con finale vocalica in -u: marku, erru ecc.) in monosillabiche. Anche la sintassi subì dei mutamenti: da praticamente identica all'italiana (non però nella posizione dell'aggettivo e del genitivo che fu sin da tempi 'antichi' del tipo che i linguisti chiamano B-A), acquistò tratti sempre più complessi. Poiché la lingua fu usata anche per la poesia, si sviluppò uno 'stile poetico' molto libero sintatticamente e talora persino con varianti morfologiche rispetto alla lingua, molto più a ordine rigido, della prosa. La lingua venne sviluppandosi insieme al suo autore: una rudimentale storia, delle influenze straniere (parole di lingue europee od orientali studiate dall'inventore man mano che i suoi interessi linguistici si ampliavano), uno stile 'antico' e uno 'moderno' ecc. Poiché ho avuto occasione di studiare a fondo l'inventore di questa lingua, la quale è, senza tema di discussioni, una fra le più originali fra le inventate da fanciulli, penso utile darne una brevissima descrizione e qualche esempio.
[...]
Ma la parte più singolare del markusko è forse la sua sintassi. Sembra quasi che la morfologia agglutinante prediletta dall'autore lo abbia portato quasi insensibilmente a una sintassi ipotattica 'a la turca' partendo da una primitiva sintassi nettamente neolatina, soprattutto nel campo delle proposizioni subordinate. Si confrontino queste due possibilità (paleomarkuska e neomarkuska) di tradurre la frase "io dico che Carlo è venuto"

a) ridoj dazi Karl oendna
b) Karloizuri ridoj

(rid = 'dire'; dna = 'andare'; endna, col prefisso inversivo en- = 'venire', sostituito, in fasi più recenti, dalla radice semplice iz; dazi = 'che', derivato dal tedeco dass). Nello schema b) abbiamo un insieme Karl oiz = "Carlo è venuto" astratizzato dal suffisso -ur, Karloizur = "la venuta del passato di Carlo" e posto all'accusativo (Karloizuri) retto dal verbo ridoj. Più tardi, ad imitazione del turco, in casi analoghi, Karl si pose anche, facoltativamente, al genitivo: Karlo oizuri ridoj = "dico il venire passato di Carlo", restando cioè fuori del composto.

Alessandro Bausani, Le lingue inventate, Ubaldini Editore, Roma 1974, pagg. 26-29
(salvo qualche necessaria virgola, che non sono riuscita a non inserire)



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A chi ha caricato questo testo mettendolo a disposizione dell'universo mondo in possesso di un accesso internet, andrebbe dedicato un monumento. Dico sul serio.

sabato 22 settembre 2012

Auf Wiedersehen in meinem neunten Gefängnis

Wronke, den 20. Juli 1917.

Sonitschka, mein Liebling, da mein Ableben hier sich doch länger hinzieht, als ich ursprünglich annahm, sollen Sie noch einen letzten Gruß aus Wronke kriegen. Wie konnten Sie denken, ich würde Ihnen keine Briefe mehr schreiben! In meiner Gesinnung Ihnen gegenüber hat sich nichts geändert, konnte sich nichts ändern. Ich schrieb nicht, weil ich Sie seit der Abreise von Ebenhausen im Trubel von tausenderlei Dingen wußte, zum Teil wohl auch, weil ich vorübergehend nicht in Stimmung war.
Daß es mit mir nach Breslau geht, wissen Sie wohl schon. Hier habe ich heute früh von meinem Gärtlein Abschied genommen. Das Wetter ist grau, stürmisch und regnerisch, am Himmel jagen zerfetzte Wolken, und doch habe ich meinen üblichen Frühspaziergang heute in vollen Zügen genossen. Ich nahm Abschied von dem gepflasterten, schmalen Weg an der Mauer entlang, auf dem ich nun fast neun Monate hin- und hergelaufen bin, in dem ich nun schon jeden Stein und jedes Unkräutlein, das zwischen den Steinen wächst, genau kenne. An den Pflastersteinen interessieren mich die bunten Farben: rötlich, bläulich, grün, grau. Namentlich in dem langen Winter, der so sehr auf ein bißchen lebendiges Grün warten ließ, haben meine farbenhungrigen Augen sich an den Steinen ein wenig Buntheit und Anregung zu schaffen gesucht. Und jetzt im Sommer erst, da gab es zwischen den Steinen so viel Eigenartiges und Interessantes zu sehen! Hier hausen nämlich massenhaft wilde Bienen und Wespen. Sie bohren zwischen den Steinen nußgroße, runde Löcher und weiter tiefe Gänge hinein, schaffen dabei die Erde von innen an die Oberfläche und schichten sie zu ganz hübschen Häuflein auf. Drinnen legen sie ihre Eier und arbeiten Wachs und wilden Honig; es ist ein beständiges Hineinschlüpfen und Herausfliegen und ich mußte beim Spazierengehen sehr aufpassen, um die unterirdischen Wohnungen nicht zu verschütten. Dann ziehen an mehreren Stellen die Ameisen quer über den Weg gerade ihre Pfade, auf denen sie beständig hin- und herlaufen, so auffallend gradlinig, wie wenn sie den mathematischen Satz im Leibe hätten, daß die gerade Linie die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist (was zum Beispiel primitiven Völkern völlig unbekannt ist). Dann wuchert das üppigste Unkraut an der Mauer; die einen Pflänzlein schon verblüht und in Flocken zerflatternd, die anderen unermüdlich weiter knospend. Dann gibt es eine ganze Generation junger Bäumchen, die in diesem Frühjahr, unter meinen Augen, auf der Erde mitten am Weg oder an der Mauer emporgesprossen sind; eine kleine Akazie, offenbar von einer heruntergefallenen Schote des alten Baumes heuer aufgekeimt. Mehrere kleine Silberpappeln, gleichfalls erst seit Mai auf der Welt, aber schon im üppigen Schmuck weißgrüner Blätter, die sie im Sturme zierlich wiegen, ganz wie die alten. Wievielmal habe ich ihren Weg durchmessen, wie Verschiedenes dabei innerlich erlebt und gedacht! Im strengen Winter, nach frischem Schneefall, habe ich oft erst mit meinen Füßen mir einen Pfad gebahnt, dabei begleitet von meiner geliebten, kleinen Kohlmeise, die ich im Herbst wiederzusehen hoffte und die mich nicht mehr finden wird, wenn sie an den bekannten Futterplatz am Fenster kommt. Im März, als wir mitten unter hartem Frost ein paar Tage Tauwetter kriegten, verwandelte sich mein Weg in ein Flüßchen. Ich weiß noch, wie unter dem lauen Wind sich auf der Wasserfläche kleine Wellchen kräuselten, und die Backsteine der Mauer sich darauf lebhaft und blank spiegelten. Dann kam endlich der Mai und das erste Veilchen an der Mauer, das ich Ihnen schickte.
Wie ich so heute hinüber wanderte, betrachtete und sann, summte mir im Kopf immerzu der Vers von Goethe:
»Merlin der Alte im leuchtenden Grabe
wo ich als Jüngling gesprochen ihn habe ...«
Sie kennen das ja weiter. Das Gedicht stand natürlich in gar keinem Zusammenhang mit meiner Stimmung und dem, was mich innerlich beschäftigte. Es war nur die Musik der Worte und der seltsame Zauber des Gedichtes, was mich in Ruhe wiegte. Ich weiß selbst nicht, woher es kommt, daß ein schönes Gedicht, besonders Goethe, bei jeder starken Erregung oder Erschütterung auf mich so tief einwirkt. Es ist schon fast eine physiologische Wirkung, als wenn ich ein köstliches Getränk mit durstenden Lippen schlürfte, das mich innerlich kühlt und Leib und Seele gesund macht. Das Gedicht aus dem westöstlichen Divan, das Sie in Ihrem letzten Brief erwähnen, kenne ich nicht; schreiben Sie es mir bitte ab. Und noch eins möchte ich seit langem haben, das in meinem hiesigen Goethebändchen fehlt, »Blumengruß«. Das ist ein kleines Gedichtlein von vier bis sechs Zeilen, ich kenne es aus einem Wolffschen Lied, das unbeschreiblich schön ist. Namentlich der Schlußvers, etwa so:
»Ich habe sie gepflücket
In heißer Sehnsuchtsqual,
Ich habe sie ans Herz gedrücket,
Ach, wohl eintausendmal!«
Das klingt in der Musik so heilig, zart und keusch, wie ein Niederknien in stummer Anbetung. Aber ich weiß den Text nicht mehr und möchte ihn haben.
Gestern abend, so um neun, habe ich noch ein herrliches Schauspiel gehabt. Ich bemerkte von meinem Sofa aus in der Fensterscheibe den leuchtenden Reflex einer Rosafarbe, die mich überraschte, da der Himmel ganz grau war. Ich lief zum Fenster und blieb wie gebannt stehen. Auf dem völlig grauen Einerlei des Himmels türmte sich im Osten eine große Wolke von so überirdisch schöner rosa Farbe, so allein für sich losgelöst von allem, daß sie wie ein Lächeln aussah, wie ein Gruß aus unbekannter Ferne. Ich atmete wie befreit auf und streckte unwillkürlich beide Hände dem zauberhaften Bild entgegen. Wenn es solche Farben, solche Formen gibt, dann ist das Leben schön und lebenswert, nicht wahr? Ich sog mich mit den Blicken fest an das leuchtende Bild und verschlang jeden rosigen Strahl aus ihm, bis ich plötzlich selbst über mich auflachen mußte. Herr Gott, der Himmel und die Wolken und die ganze Schönheit des Lebens bleiben doch nicht in Wronke, daß ich von ihnen Abschied zu nehmen brauchte; nein, sie gehen mit mir fort und bleiben mit mir, wo ich auch bin und so lange ich lebe.
Bald berichte ich Ihnen von Breslau, besuchen Sie mich dort, sobald Sie können. Grüßen Sie herzlich Karl.
Ich umarme Sie vielmals. Auf Wiedersehen in meinem neunten Gefängnis.
Ihre treue
Rosa.



Wronke, 20 luglio 1917

Sonitschka, tesoro mio, siccome la mia non vita qui si protrae più di quanto inizialmente immaginassi, deve ricevere ancora un ultimo saluto da Wronke. Come ha potuto mai pensare che non Le avrei più scritto delle lettere! I miei sentimenti nei Suoi confronti non sono cambiati di una virgola, non sono potuti cambiare. Non ho scritto solo perché, fin dalla Sua partenza da Ebenhausen, La sapevo presa da mille faccende, ed in parte anche perché non ero al momento nella giusta disposizione d'animo.
Certamente saprà che mi trasferiscono a Breslau. Qui stamattina ho detto addio al mio giardinetto. Il tempo è grigio, tempestoso e piovoso, nel cielo si rincorrono spezzoni di nuvole, ma ho approfittato lo stesso fino in fondo della mia consueta passeggiata mattutina. Ho anche detto addio allo stretto sentiero selciato che si snoda a fianco del muro, su cui ho passeggiato avanti ed indietro quasi nove mesi e di cui ormai conosco con precisione ogni pietra ed ogni piccola erbaccia che cresce tra le pietre. Delle pietre del selciato mi interessa la varietà dei colori: rossicci, bluetti, verdi, grigi. Specie nel lungo inverno, che ha fatto agognare così tanto un po' di vitale verde, i miei occhi affamati di colori hanno cercato di inventare un po' di varietà cromatiche e stimoli osservando le pietre. E appena ora, in estate, tra quelle pietre si sono rivelate ai miei occhi cose così singolari ed interessanti! Vi abitano infatti colonie di api selvatiche e vespe. Ricavano tra le pietre fori rotondi, grandi come noci e, a partire da questi, profonde gallerie; risalgono poi dal fondo della terra alla superficie e creano, strato dopo strato, dei graziosi mucchietti di terra. Dentro vi depongono le uova e lavorano cera e miele selvatico; è tutto un continuo infilarvisi e volarne via e ho dovuto prestare molta attenzione, camminandovi sopra, per evitare di seppellire le tane sotterranee. Poi, in più punti, il sentiero è attraversato dai percorsi diritti delle formiche, su cui si spostano avanti e indietro senza posa, in modo così vistosamente rettilineo, quasi albergassero nel corpo il teorema matematico secondo cui il percorso più breve tra due punti è quello della retta (cosa che per esempio ai popoli primitivi è del tutto ignota). Poi, lungo il muro, si propagano le erbacce più esuberanti; le une fanno già appassire una piantina e la disintegrano in fiocchi, le altre continuano a sbocciare, instancabili. Poi c'è tutta una generazione di alberelli più giovani, che questa primavera sono spuntati sotto i miei occhi sulla terra, in mezzo al sentiero o lungo il muro; quest'anno germoglia una piccola acacia, evidentemente da un baccello caduto dal vecchio albero. Diversi piccoli pioppi bianchi, poi, anch'essi al mondo appena da maggio, ma già nel rigoglioso ingioiellarsi delle foglie biancoverdi, che al vento librano con grazia, proprio come le vecchie. Quante volte ho misurato con i miei passi tutta la loro estensione, quanti diversi sentimenti ho avvertito e considerato! Nel rigido inverno, appena dopo una nevicata, spesso ho spianato con i miei passi un cammino facendomi accompagnare dalla mia amata piccola cinciallegra, che speravo di rivedere in autunno e che invece non mi troverà più, quando ritornerà alla finestra dove tante volte le ho dato da mangiare. A marzo, quando nel bel mezzo del gelo più rigido abbiamo avuto il sollievo di un paio di giorni più tiepidi, il mio sentiero si è trasformato in un fiumiciattolo. Ricordo ancora come, accarezzata dal vento tiepido, la superficie dell'acqua si increspava in piccole onde, e i mattoni del muro vi si rispecchiavano nitidi e vividi. Poi, alla fine di maggio, è arrivata la prima violetta a fianco del muro, quella che Le ho spedito.
Oggi, camminando laggiù ed osservando, assorta nei miei pensieri, continuavano ad affiorarmi alla mente i versi di Goethe:
»Il vecchio Merlino nella tomba luminosa
dove da ragazzo mi confidai...«
Sa sicuramente come proseguono. La poesia, ovviamente, non aveva niente a che fare con il mio stato d'animo e con ciò che occupava la mia mente. Era solo la musica delle parole e la singolare magia della poesia che mi cullava, tranquillizzandomi. Non so nemmeno io com'è che una bella poesia, specie di Goethe, possa avere un tale profondo effetto in me ogni volta che sono molto agitata o turbata. È quasi un effetto fisiologico, come se sorseggiassi con labbra assetate una deliziosa bevanda in grado di darmi refrigerio e rimettere in salute anima e corpo. La poesia dal Divano occidentale-orientale, cui accenna nella Sua ultima lettera, non la conosco: potrebbe trascrivermela? E ce n'è ancora una che desidererei avere da molto tempo, perché manca, nel volumetto di Goethe che ora ho con me: »Saluto floreale«. È una piccola poesiola con da quattro a sei versi, la conosco da una canzone di Wolf, che è indescrivibilmente bella, in particolare la strofa finale, che fa più o meno così:
»Li ho colti
struggendomi di nostalgia,
Al mio cuore li ho stretti,
Ah, migliaia di volte!«
Nella musica c'è qualcosa che suona di così sacro, delicato e puro, come una genuflessione in una preghiera muta. Ma non me ne ricordo più il testo e vorrei riaverlo.
Ieri sera, verso le nove, ho assistito ancora ad uno spettacolo meraviglioso. Dal divano ho notato, attraverso la finestra, il riflesso luminoso di una sfumatura rosa che mi ha sorpresa, perché il cielo era tutto grigio. Mi sono avvicinata alla finestra e vi sono rimasta incantata. Sul piattume monotono del cielo completamente grigio, si stagliava ad est una nuvola immensa, di un colore così stupendamente soprannaturale, così distante da tutto il resto, da sembrare un sorriso, una specie di saluto da una lontananza ignota. Ho respirato profondamente, come liberata, e ho allungato automaticamente entrambe le mani verso quell'immagine così incantevole. Se esistono colori e forme come quelli, allora la vita è bella e meritevole di essere vissuta, no? Ho aderito con lo sguardo fisso all'immagine luminosa per assorbirne ogni singolo raggio rosa finché, all'improvviso, ho dovuto ridere di me stessa. Dio mio, il cielo e le nuvole e tutta la bellezza della vita non restano mica a Wronke, non dovevo mica congedarmi anche da tutto questo; no, questi proseguono con me e rimarranno con me, ovunque io sia, finché vivrò.
Le scriverò presto da Breslau; venga a visitarmi laggiù, non appena Le riesce. Mi saluti caramente Karl.
Tanti abbracci. Arrivederci nella mia nona prigione.
La Sua fedele
Rosa.

Gliela mandiamo? Gliela mandiamo.

Blumengruß

Der Strauß, den ich gepflücket,
Grüße dich vieltausendmal!
Ich habe mich oft gebücket,
Ach, wohl eintausendmal,
Und ihn ans Herz gedrücket

Wie hunderttausendmal!

J. W. Goethe
Wolfs Lied

Saluto floreale

Il mazzo di fiori che ho colto
ti porga i miei saluti a migliaia e migliaia!
Mi sono spesso chinato,
Ah, senz'altro un migliaio di volte,
E al mio cuore l'ho stretto
Almeno centinaia di migliaia di volte!

giovedì 20 settembre 2012

Acta Muriensa

I. Portalsspruch der Universität Muri

Lirum larum Löffelstiel, kleine Kinder fragen viel

II. Vorlesungsverzeichnis der Universität Muri

Theologie:
Prof. Robert Eisler: Geschichte des abendländischen Paganismus von Papageno bis Paganini
ders.: Damenmantel und Badenzelt
Prof. Max Scheler: Leben und Werke des hl. Johann Maria Farina
Im dogmengeschichtlichen Seminar:
Prof. A. Von Harnack: Das Osterei. Seine Vorzüge und seine Gefahren
Prof. Max Scheler: Übungen zum Konklave

Philosophie:
Prof: I. Kant: Übungen über Erdmann. Von Leibniz bis Bahlsen
Prof. Bleuler/Zürich: der Weinzwang
Im Seminar für experimentelle Psychologie:
Prof. Stumpf: Seelenmessung
Prof. Scheler: Seelenmessen
Prof. Wilamowitz-Moellendorff: Leben und Treiben der Hoflieferanten
Prof. Levison: Herrmann der Cherusker (vierstündig)
Prof. Delitzsch: Fibel und Säbel





I. Motto sul portale dell'università di Muri

Lirum larum manico di cucchiaino, quante domande fa un bambino

II. Programma dei corsi dell'università di Muri

Teologia:
Prof. Robert Eisler: Storia del paganesimo occidentale da Papageno a Paganini
lo stesso: Manto spaziale e svolta celeste 
Prof. Max Scheler: Vita ed opere di S. Giovanni Maria Farina 
Nel seminario di storia del dogma:
Prof. A. Von Harnack: L'uovo di Pasqua. I suoi pregi e i suoi rischi
Prof. Max Scheler: Esercizi per il conclave


Filosofia:
Prof: I. Kant: Esercizi su Erdmann. Da Leibniz a Bahlsen
Prof. Bleuler/Zürich: l'obbligo di consumazione
Prof. Stumpf: Misurazione dell'anima
Prof. Scheler: Metratura dell'anima
Prof. Wilamowitz-Moellendorff: Vita ed opere dei fornitori di corte
Nel seminario di psicologia sperimentale:
Prof. Levison: Arminio il cherusco (quattro ore)
Prof. Delitzsch: Fibula e sciabola


Da Acta Muriensa, gioco ideato da Benjamin e Scholem e redatto tra il 1918 e il 1923 nei loro scambi e corrispondenze sull'immaginaria università svizzera di Muri, un paesino vicino a Berna.
Il titolo reale dell'opera di Eisler era Weltenmantel und Himmelszelt (manto cosmico e volta celeste), un testo del 1910.
Giovanni Maria Farina è il creatore dell'Acqua di Colonia, mentre il santo si chiama Giovanni Antonio Farina.

giovedì 13 settembre 2012

Materialien zu einem Selbstporträt

Mein Stolz, als Heinle in seinem »Vielgeehrt und Hochberufen« eine Zeile nach meinem Vorschlage änderte; und vielleicht erklärt er sich weniger aus der Sache als aus dem Vorgefühl meiner Gabe zur Mitarbeit, die sich später vielfach bestätigt hat. Ein Erster zu sein, hat große Schwierigkeiten, bietet auch einige Chancen. In anderer Weise gilt das selbe von einem Letzten, wie ich es bin. Wenn ich den unglaublichen Quatsch lese, den X schreibt, so sage ich mir, welchen Wert kann seine hohe Schätzung meiner eignen Arbeiten denn eigentlich haben? Und dann beruhige ich mich mit der Überlegung, wie unbezweifelhaft begründet meine hohe Schätzung von Y(s) Arbeiten ist, trotzdem doch meine nichts taugen. Auflösung des Rätsels, warum ich niemanden erkenne, die Leute verwechsle. Weil ich nicht erkannt sein will; selber verwechselt werden will.

Walter Benjamin, Gesammelte Schriften: Fragmente vermischten Inhalts; Autobiographische Schriften, Suhrkamp 1985


Materiali per un autoritratto

Ah, il mio orgoglio, quando Heinle, nella sua poesia »Molto onorato e chiamato ad alti destini«, ne ha modificato un verso seguendo un mio suggerimento; e forse si spiega meno per la cosa in sé che per il presentimento del mio talento nella collaborazione, che in seguito ha avuto modo di confermarsi più volte. Essere tra i primi comporta grandi difficoltà, ma offre anche alcune opportunità. Seppur in altro modo, vale lo stesso nel caso in cui si sia tra gli ultimi, come lo sono io. Quando leggo le incredibili sciocchezze che scrive X, allora mi chiedo che valore possa avere in realtà la sua grande stima per i miei lavori. Ma poi mi tranquillizzo riflettendo sul modo in cui la mia grande stima per i lavori di Y sia senza dubbio fondata, nonostante i miei siano del tutto inadeguati. Soluzione dell'indovinello: perché non riconosco nessuno e confondo le persone? Perché non voglio essere riconosciuto e io stesso voglio essere scambiato per qualcun altro.

Paro paro.

mercoledì 12 settembre 2012

Or, en étudiant le développement de l'Italie

Or, en étudiant le développement de l'Italie, on reconnait que cette marche vers la conscience, c'est-à-dire vers la souveraineté de la raison, n'a nullement été la sienne. Si l'on veut appeler protestantisme, philosophie, révolution, les trois phases du developpement moderne, il faut dire que l'Italie est restée également étrangère à ces trois manifestations. Le protestantisme n'y a gagné que des partisans isolés ; l'Italie est restée catholique. Voltaire a passé, et l'Italie est restée religieuse à l'ancienne manière. La Révolution a créé dans le monde l'idéal indéfiniment perfectible d'une société rationelle, et l'Italie est réstée un pays mal organisé, où le droit n'existe que sous forme de privilége et le bien que sous forme d'abus.

Ernest Renan, Essais de morale et de critique, Calmann Lévy Éditeurs, Paris 1889, page 219

Ora, studiando lo sviluppo dell'Italia, si riconosce che questa marcia verso la coscienza, vale a dire verso la sovranità della ragione, non è stata per niente la sua. Se si vogliono chiamare protestantesimo, filosofia, rivoluzione, le tre fasi dello sviluppo moderno, bisogna dire che l'Italia è rimasta egualmente estranea a queste tre manifestazioni. Il protestantesimo vi ha conquistato solamente qualche partigiano isolato: l'Italia è rimasta cattolica. Voltaire è passato, e l'Italia è rimasta religiosa all'antica. La Rivoluzione ha creato nel mondo l'ideale indefinitamente perfettibile di una società razionale, e l'Italia è rimasta un paese mal organizzato, in cui il diritto esiste solo sotto forma di privilegio e il bene solo sotto forma di abuso.

*

L'ho aperto, presa per mano da Benjamin, per leggere il capitolo La Poésie de l'Exposition (pag. 353), da cui avrei voluto solo riprendere il passaggio citato da lui (Le Vatican, cet incomparable sanctuaire du grand art, est, sous le rapport du confortable, le plus triste palais du monde, nu, délabré, inhabitable, ouvert à tous les vents. Note : La seule aile qui soit habitée est moderne et insignifiante du point de vue de l'art), ma mi son fatta distrarre, e molto, mentre la mente andava al duomo di Milano visto da Giono nel suo Voyage en Italie (Il y a aussi ce Duomo qui ne vaut pas un pet de lapin), da Dom Luigi Tosti, ou le Parti guelfe dans l'Italie contemporaine (pag. 205), da cui è tratto l'estratto, e da Les Révolutions d'Italie (pag. 243).

Da questi appunti uscirà qualcosa, un giorno. Nel frattempo, sempre per il tramite di Benjamin, ho trovato una valanga di testimonianze dell'epoca dello sventramento di Parigi da parte di Haussmann, tutte concordi nell'individuarne lo scopo nell'eliminazione delle condizioni urbanistiche idonee all'innalzamento di barricate tra palazzi prospicienti, più che per risanare quartieri poveri, come ufficialmente sostenuto all'epoca. Uno scopo brillantemente raggiunto, con l'effetto bonus dell'aumento degli affitti, il che diede vita ad un cambiamento radicale nella distribuzione geografica della popolazione in base al censo che da allora non ha mai cessato di accentuarsi: ricchi dentro, poveri fuori, costretti a pendolare ogni giorno tra l'abitazione all'esterno ed il luogo di lavoro all'interno della città. Forse, per lo scoppio definitivo della rabbia delle banlieues, è solo questione di tempo, quello necessario a raggiungere una certa densità di popolazione ed una data distanza tra gli edifici nelle periferie.
Ci sono anche altre interpretazioni, naturalmente, da parte di coloro, tra le fonti di Benjamin, che sono inclini a considerare anche fattori diversi da quelli strettamente politico-sociali. Costoro hanno individuato nell'allargamento e nel prolungamento delle strade una migliore disposizione urbanistica concepita per tutt'altro motivo: les promenades delle signore in abiti di crinolina, che aveva bisogno del suo spazio, per essere valorizzata e sfoggiata a dovere.
Quando, svirgolando in bici, guardo il giapponese di turno che rischia la vita, piazzandosi in mezzo al traffico di auto, bus e pullman che ingorgano avenues e boulevards, spunta un terzo filone interpretativo, ancora inspiegabilmente inesplorato, della vera natura dell'opera di Haussmann: offrire le condizioni migliori possibili ai turisti per fotografare il palazzo che si staglia, immancabile, in fondo alla via. Profetico, il barone.
La profezia non è tra le mie qualità. Mai avrei immaginato di rientrare a casa in un paesaggio urbano adatto, ad un tempo, alla fine delle rivoluzioni, alla crinolina francese ed al turista giapponese.


lunedì 10 settembre 2012

Dizionario di tutte 'e cose - U come Umiliazione

Per quanto politicamente distante da me, devo ammettere che ho tratto un sospiro di sollievo, quando Napolitano ha nominato Monti presidente del consiglio. Il fiato si fa corto in molte circostanze, come per esempio quando il presidente del consiglio contribuisce ad acuire l'ingiustizia sociale o si reca all'aeroporto per porgere i suoi omaggi a Benedetto XVI, tuttavia, globalmente, respiro meglio di quanto sia riuscita a fare negli ultimi vent'anni (e potrei dire tranquillamente quarant'anni), vista la pochezza della politica di centro-sinistra che mi è toccata in sorte di vedere, i suoi legami con i chierici, la sua debolezza di fronte all'accentramento dell'informazione nelle mani di pochi, l'insufficiente o nullo stimolo impresso alle attività di ricerca e sviluppo, lo zelo con cui ha inviato aerei a bombardare Belgrado, il contributo dato all'istituzione di centri di detenzione per immigrati, la mancanza di volontà o l'incapacità di ricostruire i fatti ed individuare i responsabili delle numerose pagine stragiste, terroriste e mafiose della storia italiana del dopoguerra.

Per quanto, idealmente, nessuno, a parte me, rappresenti me stessa, nella realtà, coloro che rappresentano o amministrano o si candidano ad amministrare l'Italia, tanto più se diventano noti anche all'estero, rappresentano anche me di fronte agli altri, almeno fintanto che ho un passaporto italiano: è un'umiliazione continua.

Per quanto viva altrove e non riesca sempre ad essere sufficientemente informata sulla realtà italiana presente, ho la netta sensazione che i quarant'anni diventeranno cinquanta e chissà quanti altri ancora, salute permettendo.

Stampatemi una scheda elettorale che comprenda, tra le liste, quella del Partito d'Azione, s'il vous plaît.

*

De beroemdste komiek van Italië, Beppe Grillo, uitte op internet zijn woede over de Italiaanse politiek. Dat weblog werd de basis van een eigen politieke partij die twintig procent van de Italianen aan zich wist te binden. Beppe Grillo ontvangt Nieuwsuur bij hem thuis en gaat tekeer over de Italiaanse politiek en Europa.

   

Il famoso comico italiano, Beppe Grillo, ha espresso su internet la propria rabbia in tema di politica italiana. Il blog è diventato la base di un partito politico personale che è in grado di aggregare attorno a sé il venti per cento degli italiani. Beppe Grillo accoglie a casa sua Nieuwsuur e sbraita sulla politica italiana e sull'Europa (ndt: tradotto fingendo che sia tedesco).

Note
1. La metafora della luce del treno in fondo al tunnel è cara anche a Marchionne. Il treno, invece, a meno che non sia sufficientemente lento, non gli è tanto caro, proprio come a Marchionne.
2. Rischio defòTM.
3. Noi abbiamo al governo gente che non è stata eletta. Vero. Politicamente non molto elegante, tuttavia previsto dall'articolo 92 della Costituzione.
4. Spingerò una sorta di - spero - giovani, età media trent'anni. Anche Michel Martone è giovane. Anche Nicole Minetti è giovane. Anche la Pivetti, a suo tempo, lo era. Per quanto sia difficile crederlo, persino Andreotti, all'inizio della sua carriera politica, era giovane. Ecc. ecc.
5. Preparati, con un curriculum. Chiunque ha un curriculum. 
6. Persone selezionate dalla rete. La rete come sinonimo di garanzia e di democrazia (v. siti e forum di movimenti filonazisti, xenofobi, negazionisti, ecc., o anche solo il più innocuo Spazio Azzurro).
7. Creeranno trasparenza, con le webcam. La rete come sinonimo di garanzia e di democrazia, 'nata vota. Le sedute del Parlamento italiano e anche di quello europeo sono già pubbliche e ampiamente diffuse dalla televisione ed in rete e discretamente seguite dai giornali.
8. Io non so se sono in grado di fare il Presidente del Consiglio, ma qualsiasi persona che potrà fare il Presidente del Consiglio per il governo di questo paese è meglio del migliore di questi cialtroni. v. Fronte dell'Uomo Qualunque.
9. Berlusconi lasciamolo nel suo cimitero... hanno 75 anni di media. L'età media: un'ossessione, pare.
10. Noi stiamo coprendo un vuoto in una nazione che ha inventato il fascismo. E svariati arruffapopolo, sempre tollerando l'ingerenza continua della Chiesa cattolica in ogni momento della vita di ogni cittadino (nascita, crescita, educazione, rapporti di coppia, malattia, fine vita e morte), una sovranità limitata durante la guerra fredda, la mafia, la corruzione e svariate stragi.
11. Chi me lo fa fare, a me? Mi ricorda qualcuno e non mi serve andare troppo indietro nel tempo, per farlo.
12. Noto infine che il Non Statuto del movimento di Grillo prevede, all'art. 5, che tra le condizioni per aderire al movimento ci sia il possesso della cittadinanza italiana. Esattamente come il Pdl (art. 2 dello statuto), ma diversamente dal Pd (art. 2: "cittadine e cittadini italiani nonché cittadine e cittadini dell’Unione europea residenti ovvero cittadine e cittadini di altri Paesi in possesso di permesso di soggiorno"), e ancora più diversamente da Sel (art. 2: "donne e uomini indipendentemente dalla loro cittadinanza") e dall'Italia dei valori (art. 5: "tutti coloro che hanno compiuto il sedicesimo anno di età").

sabato 8 settembre 2012

In un sabato di settembre

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke, Das Buch der Bilder

Per persone serie
Giorno d'autunno, traduzione di Giaime Pintor.

Per persone meno serie
In questo sabato di settembre, all'insegna del frammento di Benjamin Über die Doppelbedeutung von »temps« im Französischen (sul doppio significato di "temps" in francese), che mi suggerisce una ricchezza nella povertà e non un'insanabile carenza del francese e dell'italiano, come invece tendevo a pensare io, rispetto a Zeit e Wetter della lingua di Benjamin, nell'attesa che arrivi l'unica cosa che possa arrestare i naufragi nel Mediterraneo: il cattivo tempo, mi sono messa a srotolare pentametri, perché sarebbe proprio ora, caro tempo, che dopo il caldo dell'estate lasciassi stendere le tue ombre sulle meridiane e dessi finalmente libero spazio al vento di lisciare l'erba delle campagne. Si tratta, in fondo, di compiere solo qualche minimo gesto ancora: rendere rotondi i frutti tardivi, dar loro ancora un paio di giorni sereni fino a farli maturare appieno e trasfondere nel vino denso l'ultimo residuo di dolcezza. Chi ora è senza casa, non se la costruirà più. Chi ora è solo, a lungo solo dovrà restare, aspettare il sonno, leggere, scrivere interminabili lettere e vagare inquieto per le strade quando sarà per le foglie il tempo di provare a spiccare il volo, prima di cadere.

Ho notato che inizia per Herr. 

martedì 4 settembre 2012

Pour ne pas oublier

Sono nata ad Istanbul, in una città tra due mondi, tra due continenti, una città in cui c'erano degli immigrati di due guerre, dei russi che erano fuggiti dalla Rivoluzione d'ottobre e dei tedeschi che erano fuggiti dal nazismo. Era una città in cui si parlavano diverse lingue. Anche nella mia famiglia parlavamo diverse lingue: il francese, il tedesco, il bulgaro, l'ebraico-spagnolo e il turco, che ho imparato all'esterno, per strada, ma che i miei genitori non parlavano. Tuttavia, non è affatto questa la ragione per cui credo di essere diventata un giorno traduttrice, piuttosto tardi nella mia vita.
Verso i diciott'anni sono venuta in Francia per studiare e, più o meno nello stesso periodo, sono andata in Israele ed è lì che ho sentito per la prima volta l'ebraico, che non riuscivo a mettere in relazione con  nessuna delle lingue che conoscevo, e che non riuscivo a leggere, ma la cui sonorità mi ha subito colpita per la sua estraneità, come qualcosa di completamente sconosciuto e al contempo di familiare, un po' onirico.
Sono andata avanti ed indietro più volte tra la Francia ed Israele, poi sono ritornata qui con poca speranza di ritornare a vivere laggiù e ho avuto all'improvviso paura di dimenticare l'ebraico ed è a quel punto che ho cominciato a tradurre letteratura israeliana dall'ebraico, per non dimenticare.
Ho tradotto molti libri, ma vorrei parlare di un libro che non ho tradotto, che ho letto di recente e che mi ha profondamente colpita. È un libro di Ronit Matalon, una scrittrice di origine egiziana. I suoi genitori sono venuti dall'Egitto. Ha già scritto altri libri, in precedenza. Il suo libro si chiama, in ebraico, קול צעדינו (Kol tse'adenu), ovvero il suono, la voce, il rumore dei nostri passi, ed è un libro - cosa che mi è piaciuta moltissimo - il cui personaggio centrale, principale, è una baracca di immigrati che si muove, che cambia nel corso dell'intera storia e che ruota attorno ad un perno centrale, in questa precarietà, una specie di madre coraggio, l'unica fonte di reddito della casa, che, a seconda dei suoi capricci e del suo umore, cambia le stanze, ne cambia la funzione e fa spostare la famiglia attorno a sé. La scrittura di Ronit Matalon crea una specie di movimento a scatti, una miscela di frasi estremamente solide che restano al contempo a scatti ed instabili, la cui forma mi ha conquistata. Il libro mi ha ricordato una traduzione fondamentale della mia vita, quella di Yaakov Shabtai, זכרון דברים (Zikhron devarim), Pour inventaire, uno dei più grandi libri scritti in ebraico moderno nel XX secolo, la cui traduzione è stata per me un'esperienza sconvolgente e fondamentale, che ha determinato il mio destino di traduttrice e di scrittrice, facendo cooperare mutuamente queste due attività, che si sono continuamente rafforzate e supportate l'un l'altra. E nel libro di Yaakov Shabtai, i cui genitori sono originari della Polonia, mentre quelli di Ronit sono originari dell'Egitto - nel libro di Ronit si sente, sullo sfondo, dell'arabo e del francese -, nel libro di Yaakov Shabtai, i cui genitori sono polacchi, si sente dello yiddish, del russo, dell'inglese, del francese, perché fa circolare questi personaggi tra l'esterno e l'interno. Vi si trova al contempo la stessa precarietà intorno ad un quartiere di baracche che lo rende praticamente mitico, Nordia, posto nel cuore di Tel Aviv, oggi il Dizengoff Center. Vi ho trovato, non nelle frasi, non nello stile - Yaakov Shabtai ha scritto questo libro trent'anni prima, si tratta di un'altra generazione, di altre origini, di due mormorii linguistici diversi - in questa specie di precarietà/solidità, di movimento, nelle lunghe frasi di Shabtai, qualcosa che fa ondeggiare le vite, le baracche, in questo capitolo di vita in questo paese, una stessa componente di questo ebraico conciso, nomade eppure solido. È forse questo che le mie orecchie bizantine, tra i miei russi dell'infanzia, tra il nord e il sud, tra l'oriente e l'occidente, è forse questo che cerco di tradurre, che le mie orecchie sentono e che cerco di riversare in questa specie di espressione cangiante, ma così sedentaria del francese. Forse è da questo scontro tra il precario ed il sedentario, tra la ricchezza del discorso delle parole del francese e la rocciosità desertica dell'ebraico, che esce qualche cosa che è in parte traduzione, in parte scrittura.

Rosie Pinhas-Delpuech
in Traduir (שפה אחת ודברים אחדים), un film di Nurith Aviv, 2011

Nel frattempo il libro di Ronit Matalon è stato tradotto in francese da Rosie Pinhas-Delpuech con il titolo Le bruit de nos pas, Stock 2012. Ne esiste anche una traduzione italiana, per una volta più recente: Il suono dei nostri passi, Atmosphere 2011, traduzione di Elena Loewenthal.

domenica 2 settembre 2012

Fermati, viaggiatore


Il sacrario dedicato a Rodolfo Graziani ad Affile (Roma)


Nell'agosto del 2012, ad Affile è stato solennemente inaugurato un sacrario dedicato al generale fascista e ministro della RSI Rodolfo Graziani.
Secondo il sindaco di Affile, Ercole Viri, il sacrario "era atteso non solo ad Affile ma anche dalla Valle Aniene e dall'Italia intera". Il sindaco ha inoltre precisato: “Non devo perdonare nulla al soldato, con la s maiuscola, Graziani. Oggi abbiamo dimostrato che il nostro concittadino non ha commesso errori. Onoriamo il generale in quanto affilano e degno di rivalutazione rispetto alla storia scritta da chi era mosso da altri intenti”.
L'assessore regionale Francesco Lollobrigida ha aggiunto: "Per noi della Valle Aniene l'affetto per il generale Rodolfo Graziani è stato sempre un punto di riferimento".
In occasione della cerimonia di inaugurazione, don Ennio Innocenti del clero romano ha tenuto una conferenza sulla "Memoria del generale".

Sono tutti fatti noti. Altrettanto noto è il fatto che il mausoleo è stato finanziato dalla regione Lazio. Meno noto è che la regione Lazio non ha provveduto a dedicare un epitaffio poetico al generale. Volentieri rimediamo a questa grave ed inspiegabile mancanza.

Epitaph

Posterity will ne’er survey
A nobler grave than this: 
Here lie the bones of Castlereagh
Stop, traveller, and piss. 

Lord Byron

Epitaffio

La posterità non vedrà mai
una tomba più nobile di questa qui:
qui giacciono le ossa di Castelreagh
fermati, viaggiatore, e fai pipì.


Castlereagh non ha lasciato un bellissimo ricordo in alcune parti dell'Irlanda. 

Can you imagine what would happen if a small German town honoured even a minor German war criminal? (Riuscite ad immaginare cosa succederebbe se una piccola città tedesca rendesse onore ad un criminale di guerra tedesco anche di minore importanza?)

venerdì 31 agosto 2012

Une triste image

Des centaines de mille familles, qui travaillent au centre, couchent le soir à l'extremité de la capitale. Ce mouvement rassemble à la marée ; on voit le matin le peuple descendre dans Paris, et le soir le même flot populaire remonte. C'est une triste image dont je me donne garde de développer l'explication. - Je m'arrêterai ici. - J'ai promis de ne pas faire d'opposition systématique. - Je cherche à améliorer notre sort à tous ; l'acrimonie ne peut m'être d'aucun secours. - Il me suffit de placer le conseil municipal en face de ses actes et de lui en faire sentir les bienfaits. - J'ajouterai, cependant, que c'est la première fois que l'humanité assiste à un spectacle aussi desolant pour le peuple.

Antoine Granveau, L'ouvrier devant la société, Librairie Hélaine, Paris, 1868

Centinaia di migliaia di famiglie, che lavorano in centro, dormono la sera all'estremità della capitale. Questo movimento assomiglia alla marea; la mattina si vede il popolo scendere a Parigi, e la sera la stessa fiumana popolare risale. È un'immagine triste di cui mi astengo dallo sviluppare la spiegazione. - Mi fermerò qui. - Ho promesso di non fare opposizione sistematica. - Cerco di migliorare la sorte di tutti noi; l'acrimonia non mi può essere di alcun aiuto. - Mi basta mettere il consiglio municipale di fronte alle sue azioni e fargliene percepire i benefici. - Aggiungerò, tuttavia, che è la prima volta che l'umanità assiste ad uno spettacolo così desolante per il popolo.

giovedì 30 agosto 2012

La Bourse en l'an 2000

La Bourse, siége principal du honteux trafic des titres et des actions, la Bourse fut fermée et demolie. Sur son emplacement on fit un square où l'on voyait un ruisseau qui coulait dans un lit doré et semblait rouler des flots d'or liquide, tandis que ce n'était que de l'eau claire, fidèle image de toutes les spéculations qui avaient ruiné tant des joueurs en les berçant de l'espoir d'une fortune chimerique.

Tony Moilin, Paris en l'an 2000, Librairie de la Renaissance, Paris, 1869


La Borsa, sede principale del vergognoso traffico dei titoli e delle azioni, la Borsa fu chiusa e demolita. Al suo posto si realizzò una piazzetta con un giardinetto in cui si vedeva un ruscello che scorreva in un letto dorato e sembrava far avanzare dei flutti d'oro liquido, mentre era solo acqua chiara, immagine fedele di tutte le speculazioni che avevano rovinato tanti giocatori cullandoli nella speranza di una fortuna chimerica.

Medico, socialista moderato, durante la Comune prestò le sue cure ai repubblicani e assunse le veci del sindaco del VI arrondissement per due giorni. Denunciato da dei vicini di casa e dal portiere, venne arrestato il 27 maggio 1871 nella sua casa di rue de Seine, per la sua fede repubblicana. Giudicato e fucilato il 28 maggio al Jardin du Luxembourg, le sue ultime parole furono: "Muoio per la Repubblica universale e per la fraternità tra tutti i popoli!" 

sabato 18 agosto 2012

Dizionario di tutte 'e cose - C come Cozze


Certains sujets comme l’économie m’échappent.
Carla Bruni


Forse, a questo punto, ho qualche cosa da dire sul paese che mi ospita, pur se deformato dalle lenti dei miei occhiali e da quelle formate col tempo dai luoghi e dalle persone che ho conosciuto e - non lo escluderei - da quelli che ancora non ho conosciuto e che per il momento mi limito ad immaginare. Comincio con delle parole altrui, a mo' di omaggio o come segno di insicurezza: fate voi.
Le Français colle à la vie comme la moule au rocher. Ce n’est pas qu’il l’aime, il ne s’aperçoit pas de son état. Ne connaît pas l’horreur d’être moule. Et si jamais il se réveille, c’est pour déclencher une mécanique d’enfer qui finit dans la philosophie et dans l’école. Le Français est engagé ou dégagé. Révolutionnaire ou indifférent. Est “ intéressé ”. (Je suis né à Paris de parents français.).
Georges Perros, Papiers collés - I
Il francese si attacca alla vita come la cozza allo scoglio. Non è che gli piaccia, ma non si rende proprio conto della propria condizione. Non conosce l'orrore di essere cozza. E, se mai si sveglia, è per scatenare una meccanica infernale che finisce nella filosofia e nell'accademia. Il francese è impegnato o disimpegnato. Rivoluzionario o indifferente. È “interessato”. (Sono nato a Parigi da genitori francesi).
La deformazione delle lenti dei miei occhiali potrebbe sembrare una metafora o una frase fatta. Non è né l'una né l'altra. Ci sono dei giorni in cui tutti si mettono improvvisamente a fare delle grigliate e l'aria si riempie di fumo. In quei giorni, nelle vetrine della federazione Arti scacchiste compaiono delle indefinibili macchie su cui vegliano tricolori francesi. Poi pulisco gli occhiali. Il fumo delle grigliate si volatilizza, l'aria si fa tersa e le macchie assumono sembianze umane.


Anche quando gli occhiali sono puliti, non è facile mettere a fuoco quel che si muove.
Fare delle foto con il banco ottico è un esercizio continuo. Allora, prima di tutto bisogna aprire l'obiettivo, mirare, inquadrare, fissare il tempo di esposizione... sono ad un secondo a 32, bloccare l'obiettivo, mettere una lastra, verificare bene che tutto sia chiuso, aprire il volet, prendere un gran respiro.
"Attenzione, non muovetevi più!" Ci sono solo dei gabbiani, ma non si sa mai lo stesso. Peggio per i gabbiani, verranno un po' sfocati.
Raymond Depardon
Raymond Depardon, Claudine Nougaret, Journal de France, 2012

Vorrei provare a mettere un po' a fuoco due momenti, un giorno di agosto del 1893 ed un giorno di agosto del 2012, nel primo caso grazie a Le massacre des Italiens, Aigues-Mortes, 17 août 1893 di Gérard Noiriel, Fayard 2010(1), nel secondo caso grazie alla cronaca delle ultime settimane. Secondo il bilancio ufficiale francese, il massacro del 17 agosto 1893 costò la vita a 8 persone e provocò il ferimento di 50 persone, tutte italiane. Secondo il rapporto presentato alla Camera dei Deputati italiana(2), oltre agli 8 morti ci furono 14 dispersi e 99 feriti.

Operai morti ad Aigues-Mortes(3) il 17 agosto 1893
Caffaro Vittorio, 29 anni, di Pinerolo (TO)
Calori Bartolomeo, 26 anni, di Torino
Ferrini Mariano, di Terricciola (PI)
Merlo Giuseppe, 29 anni, di Centallo (TO)
Rolando Lorenzo, di Altare (GE)
Tassi Carlo, 58 anni, di Castelceriolo (AL)
X (cadavere non identificato)
Zanetti Paolo, Giovanni, 29 anni, di Nese (BG)

Operai visti ad Aigues-Mortes il giorno del massacro che non hanno dato notizie di sé al 18 novembre 1893
Arioldi Angelo, 27 anni, di Bergamo Bandetti
Secondo Giuseppe, 32 anni, di S. Raffaele (TO)
Bindaro (o Pindarro) Giuseppe, di Ivrea (TO)
Castagno Filippo, 47 anni, di Villafalletto (CN)
Giuliano Ernesto, di Oneglia (IM)
Mainero Chiaffredo, di Moretta (CN)
Migone Angelo
Mongrandi Giovanni
Reggi Giovanni
Rosso Grato, 22 anni, di Germagnano (TO)
Sacchi Pietro, 39 anni, di Mede (PV)
Torchio Secondo, 26 anni, di Tigliole (AT)
Torvero Silvestro, di Ivrea (TO)
X (detto il Milanese)


Frédéric Bazille, I bastioni di Aigues-Mortes, III quarto del XIX secolo, museo del Louvre, dipartimento di arti grafiche

Non fu l'unico atto di violenza contro immigrati nella Francia della fine dell'Ottocento, ma fu tra i più spaventosi: fu, ad un tempo, il più grande pogrom della storia più recente francese e uno dei maggiori scandali della sua storia giudiziaria: tutti gli accusati furono assolti. La scintilla che scatenò il massacro fu il gesto di un piemontese, un operaio delle locali saline che, esasperato dagli insulti subiti, immerse nella tinozza dell'acqua potabile dei francesi una camicia intrisa di sale, ma senza le tensioni latenti nella società francese dell'epoca, probabilmente tutto sarebbe sfociato, al più, in una rissa. La Francia era allora il paese europeo che importava più immigrati, l'Italia quello che ne esportava di più, in una fase di radicale trasformazione dell'economia. Dal 1882 l'Italia era alleata della Germania e dell'Austria e, in quanto tale, tra i nemici della Francia, ancora memore della sconfitta di Sedan.

Per fare la foto, mi devo spostare ad Aigues-Mortes in quegli anni. Posta nel cuore della Camargue, la cittadina conta, a fine Ottocento, poco più di 4000 abitanti. Prima dell'avvento del treno era stata per secoli letteralmente isolata, circondata com'era da paludi salmastre. "Popolata da rettili velenosi, da insetti di tutti i tipi, da uccelli acquatici, da tori selvaggi, da cavalli erranti in libertà" (Adolphe Joanne, Géografie du département du Gard, 1880), insalubre, vi regnava, endemico, il paludismo. Tradizionalmente, molti abitanti erano piccoli allevatori, cacciatori e pescatori, in parte impiegati stagionalmente nella raccolta del sale. Tra le tradizioni più antiche della regione, la corsa delle vacche e quella dei tori, diventate col tempo sempre più invise al potere centrale, che non ne ha mai amato il potenziale sedizioso derivato dall'eccitazione della partecipazione collettiva e che ha tentato in passato a più riprese di vietare fino a ripiegare sulla loro istituzionalizzazione in forma di corride in spazi recintati.

Gaston Bouzanquet, Aigues-Mortes, Corsa di tori, I quarto del XX secolo, Arles, museo della Camargue


Gaston Bouzanquet, Aigues-Mortes, Corsa di tori, I quarto del XX secolo, Arles, museo della Camargue

Fin dalla metà del 1200, al tempo di Luigi IX, gli abitanti del luogo hanno potuto beneficiare dell'esenzione dei tributi sul sale e del suo consumo gratuito. Da quando però, a metà Ottocento, la produzione del sale ha assunto un'organizzazione di tipo capitalistico ed è finita nel quasi monopolio della CSM (Compagnie des Salins du Midi), gli abitanti di Aigues-Mortes non hanno potuto più né pescare né cacciare nel vasto territorio di proprietà della CSM e hanno dato vita a periodici moti di protesta per rivendicare un aumento del salario. Tuttavia, una scoperta casuale del 1875 ha di fatto elevato il loro generale livello economico: la vite coltivata nella sabbia, infatti, non si ammala di fillossera e la sua introduzione ne ha resi in un buon numero relativamente agiati. Sono diventati così, verso la fine del secolo, coltivatori, piccoli commercianti e artigiani e si sono sostanzialmente liberati dal lavoro stagionale alle saline, ormai affidato agli stagionali esterni, che siano di altre regioni della Francia, come gli Ardéchois ed i trimards, o veri e propri stranieri, come i Piémos.
La parola trimards rimanda ai verbi trimer (lavorare duro) e trimarder (vagabondare), è rivendicata da una parte del movimento anarchico con un certo orgoglio in segno di sfida alla società più ricca e privilegiata di Francia e ha una connotazione decisamente peggiorativa. Il termine comprende un'ampia gamma di persone, dall'operaio disoccupato al vagabondo. A differenza degli abitanti di Aigues-Mortes, i trimards costituiscono la parte sociale francese più debole, posta ai margini della società, la più vulnerabile, quella che sarà maggiormente scandagliata dalle indagini del giudice istruttore e quella cui, nel corso del processo, saranno attribuite le colpe più gravi. I trimards hanno tra i 25 e i 35 anni, vengono da un po' tutta la Francia ad esclusione del nord, alcuni vengono da un'infanzia priva di genitori, alcuni sono figli illegittimi, molti sono pregiudicati o per vagabondaggio o per furto o violenza e non riescono ad uscire dal circolo vagabondaggio-repressione.
I Piémos sono gli immigrati italiani, effettivamente provenienti per la maggior parte dal Piemonte, che allora conta 500 000 stagionali e 750 000 emigrati e gli eroi dei cui villaggi sono degli uomini in grado di portare sulla schiena 150 kg di piastre di ardesia, come ricorda Nuto Revelli ne Il Mondo dei vinti. Alcuni di essi vengono però dalla Toscana, specie dalla provincia di Lucca. Tutti sono ad Aigues-Mortes come lavoratori stagionali. La maggior parte viene dalle montagne, da cui partono in gruppi sotto l'autorità di un caporale.
Gli Ardéchois sono gli operai-contadini francesi dei villaggi di montagna, tra cui quelli dell'Ardèche, e non sono dissimili, per abitudini e necessità lavorative, dai piemontesi: si organizzano in gruppi che formano le cosiddette colles, ciascuna guidata da un capo: lo chef de colle è, a tutti gli effetti, il corrispondente del caporale dei piemontesi. Nonostante siano francesi, sono considerati dagli abitanti di Aigues-Mortes degli stranieri.
Alla salina di Fangouse, a 8 chilometri a est dalla città di Aigues-Mortes, alle 6 di mattina del 16 agosto 1893 trecento operai, di cui cento francesi e duecento italiani, escono dalle loro baracche e vengono suddivisi in una decina di squadre di lavoro. La salina è un deserto di sale battuto dal sole e spazzato dal mistral, che favorisce l'evaporazione dell'acqua, ma che solleva anche incessantemente una polvere salata che corrode la pelle e intride i vestiti. Il lavoro che li attende è un lavoro da forzati e non finirà prima delle 7 di sera: terminata ormai la preliminare operazione di battitura, con cui la crosta degli strati depositati per evaporazione viene spezzata a colpi di zappa, quel giorno devono procedere alla raccolta, al trasporto e all'accumulo del sale in enormi mucchi piramidali, alti fino a 20 metri, da innalzare spingendo carriole da 100 kg su passerelle in legno inclinate fino ad un'altezza di 7-8 metri. Si potranno fermare per il pranzo, che consisterà, come sempre, di pane, minestra e caffè. Sono stati assunti per la stagione dalla CSM, che controlla la quasi totalità delle saline della regione e tutte le attività connesse, dalla produzione alla vendita. Sono pagati a cottimo e collettivamente, perché la velocità con cui si asporta il sale dalla salina è fondamentale per evitare che un improvviso temporale pregiudichi la produzione. Ormai da anni i francesi vi partecipano solo se costretti da un lungo periodo di disoccupazione: le squadre organizzate dai caporali italiani hanno ormai raggiunto dei livelli di salari eccezionali, da 10 a 12 franchi al giorno a testa, in anni in cui un operaio specializzato parigino percepisce circa 7 franchi al giorno.
Durante la mattinata, mentre la temperatura si innalza velocemente verso i 30 gradi, in una delle squadre miste, i trimards, frustrati dall'impossibilità di seguire il ritmo di lavoro forsennato dei Piémos, iniziano a sabotarne il lavoro. I toni salgono, partono gli insulti, come in una lotta in difesa dell'onore. I trimards, affaticati, incapaci di seguire il ritmo di lavoro dei Piémos, si sentono umiliati per l'affronto di vedersi superati nell'unica dote in loro possesso, quella della forza fisica. Decidono che la misura è colma e iniziano a molestare gli italiani e a sabotarne il lavoro, per quella che probabilmente considerano essere l'ultima possibile linea di difesa della propria dignità. Un trimard viene urtato da un piemontese con la carriola e reagisce più animatamente degli altri. Ora ha un pretesto preciso che giustifica la propria rabbia e la fa montare ancora di più. La reazione assume presto un carattere collettivo, con tutti i connotati di una grande rissa, perché il Piémo insultato per l'urto involontario non ci sta ed immerge la sua camicia (o suoi pantaloni) intrisa di sale nella tinozza dell'acqua potabile dei trimards, un gesto di sfida e di beffa ad alto valore simbolico in un posto in cui l'acqua potabile è poca e trasportata a fatica ogni giorno sul luogo di lavoro. Questa è la versione francese. Secondo la versione italiana, un italiano avrebbe lavato delle scarpe salate nell'acqua potabile, apparentemente in assenza di precedenti provocazioni. In ogni caso, in risposta, i trimards attaccano la baracca dei piemontesi lanciandovi contro un blocco di sale e delle pietre.
Quello che segue sono inseguimenti di un gruppo nei confronti dell'altro, con cacciatori e fuggitivi che cambiano rapidamente a seconda della consistenza di una parte o dell'altra nelle varie squadre di lavoro, corse a perdifiato, confronti fisici, placcaggi, botte, pugni. Sembra un terreno familiare a chi è abituato a partecipare in prima persona alla corsa dei tori, ma cui gli operai italiani, abituati alla fatica, non si sottraggono. Poi, una svolta nell'alternarsi degli inseguimenti: gli italiani concentrano i loro sforzi nella parte della salina della Fangouse dove sono più numerosi e finiscono per prevalere. Tre colpi di coltello raggiungono un trimard, diversi altri sono feriti da pietre e colpi di bastone. I trimards, feriti, umiliati, fuggono attraverso le paludi verso il paese di Aigues-Mortes a cercare rinforzi. Non sanno ancora che non sarà questo il punto più alto di quella che percepiscono come un'umiliazione. Arrivati in città, esibiscono le ferite e diffondono la notizia degli scontri e delle botte. La notizia diventa voce, voce che si moltiplica e che in un lampo arriva ai disoccupati che vagano per le strade cittadine perché non sono riusciti a farsi assumere alle saline. La folla aumenta rapidamente, unita dalla comune frustrazione, quella dell'onta subita di chi lavora in salina e quella di chi in salina non ci è nemmeno entrato, e si trova unita dal solo obiettivo a portata di cervello e di mano capace di placare la frustrazione: vendicarsi contro gli immigrati. La folla ne raggiunge un primo gruppo, la squadra di lavoro del caporale di origine toscana Giuseppe Ciuti, alle 3 di pomeriggio, davanti al panificio della vedova Fontaine, in place Saint-Louis, a due passi dal municipio. Una banda di trimards sovraeccitata, armata di bastoni e di forconi irrompe sulla piazza e si avventa contro gli italiani. Una cinquantina di questi cerca riparo nel panificio. Sentite le grida di morte urlate dalla banda, l'agente consolare Léon Advenier si precipita dal sindaco,  Marius Terros, che requisisce immediatamente la brigata della gendarmeria rinforzandola con quindici o venti doganieri, quattro guardie campestri, il commissario di polizia, e invia un telegramma al prefetto di Nîmes per chiedergli aiuto. I gendarmi tentano di proteggere il panificio e formano davanti ad esso un cordone di protezione, ma la pressione della folla è enorme: si cerca di romperlo e di mettere a fuoco l'edificio. L'assalto dura fino a mezzanotte, ora in cui arriva il capitano Cabley alla testa di un gruppo di altri venticinque gendarmi.
Alle 2 di notte del 17 agosto arriva il giudice d'istruzione, alle 4 di mattina il prefetto chiama l'esercito, che sarà sul posto appena alle 6 di pomeriggio, dopo la battaglia. Nonostante la presenza dei rappresentanti delle istituzioni, fino all'arrivo dell'esercito la città resta per un giorno quasi esclusivamente in mano ai facinorosi.
La mattina del 17 agosto, il sindaco requisisce una vettura per permettere agli italiani rifugiatisi nel panificio di raggiungere la stazione del treno e di prendere il treno delle 9 e 30. Monta anche lui in macchina, protetto dai gendarmi, e in tre viaggi riesce a trasportare 35 italiani. Non è un compito facile. La folla è compatta, rabbiosa, lancia pietre e colpisce l'auto a colpi di bastone. Dopo i tre viaggi, il sindaco sospende l'operazione, con ancora una quindicina di italiani bloccati nel panificio.
Nel frattempo, una banda di 300 trimards, armati di mazze e capeggiati da Florentin Blanc, armato anch'egli e sventolante una bandiera rossa, accorre sulla piazza e incita la folla ad andare alle saline. Il capitano Cabley con i suoi uomini riesce a superare la banda e a riunire gli italiani nella loro baracca alla salina per tentare di proteggerli. Quando la banda arriva, prende d'assalto la baracca. Florentin Blanc lancia pietre e colpisce alla testa un italiano, Marcel Biblemont supera le linee dei gendarmi, sale sul tetto, divelle le assi e le getta sugli italiani rinserrati dentro, Lazare Beaugé, uno dei più esaltati, cerca di forzare le porte e le finestre, Jean Le Cleach si lancia contro gli italiani brandendo un martello. Per placare la violenza dell'assalto, Cabley promette di espellere gli italiani non appena avranno raggiunto la stazione di Aigues-Mortes. Riesce a farli uscire scortati per poi condurli lungo il tragitto di 8 chilometri che li separa dalla città. Sono circa 90 italiani a mettersi in marcia così scortati. I lanci di pietre e i colpi di bastone, però, non cessano, anzi, la successione degli eventi fa pensare che in molti degli assalitori la vista dei gendarmi che proteggono gli italiani faccia montare ancora di più la rabbia e faccia rafforzare la sensazione di stare subendo ancora una volta un'ingiustizia.
È questo momento, probabilmente, il punto di non ritorno. Per quanto violente, infatti, le cariche al panificio prima e quelle contro la baracca e la fila degli italiani scortati verso la stazione poi, fino a questo momento non si è registrato ancora nessun morto. Il massacro si produrrà solo al formarsi di una seconda folla di attaccanti, composta dai cittadini di Aigues-Mortes. In effetti, verso le 10 di mattina del 17, Charles Brézun riesce a raccogliere la popolazione sulla piazza Saint-Louis. Secondo più testimonianze, è lui che grida: "La caccia all'orso(4) è aperta". Il grido è accompagnato da dei colpi di tamburo, che vengono intesi come un appello pubblico al raduno dell'intera comunità e alla concessione del diritto di uccidere, come in occasione delle antiche lotte comunali di fronte ai pericoli stranieri. A questo punto i due gruppi, quello proveniente dalla salina e quello cittadino, si congiungono a circa 700 metri dalle mura cittadine e prendono a tenaglia gli italiani e i gendarmi che li scortano.
È questo il momento in cui si sommano le forze tra trimards, Ardéchois e abitanti locali ed è questo il momento in cui cadono le prime due vittime. Un gran numero di italiani viene spinto in un fossato e i trimards si accaniscono contro di loro a colpi di bastone e di pietre. Joseph Constant, di Aigues-Mortes, arriva dal vigneto a fianco armato di fucile e spara nel mucchio degli italiani che si dibattono nel fossato. Gli italiani che sono riusciti a proseguire, sempre sotto scorta, e a raggiungere la città, vengono bloccati in un vicolo, tra la muraglia ed una fila di case. Il prefetto del Gard, il dipartimento di Aigues-Mortes, circondato da sindaco, agente consolare, giudice di pace, giudice d'istruzione e procuratore della repubblica, tenta invano di interporsi. Intima persino a Joseph Granier, il proprietario della casa contadina posta all'esterno delle mura, di aprire il suo cancello, perché dia rifugio agli italiani. Granier esita, toglie la catena, ma poi, con la folla che lo minaccia di bruciargli la casa, richiude brutalmente il cancello(5). La folla ringrazia: "Viva Granier! Viva la Francia! Morte agli italiani!" Il massacro prosegue.
I gendarmi fanno stendere a terra gli italiani. La folla continua a lanciare pietre e chi è a terra, ferito, viene finito a colpi di mazza. In questa fase, sono soprattutto gli abitanti di Aigues-Mortes a prendere l'iniziativa. Philippe Buffard viene visto colpire a morte due italiani feriti, uno vicino ad un albero, l'altro vicino al muro, che prima di essere raggiunti dai suoi colpi si muovevano ancora. Diversi italiani cercano di scappare per il vigneto, ma vengono assaliti dai contadini con fucili e forche. Un italiano cade pancia a terra, colpito alla schiena da un proiettile. Diversi testimoni individuano in Jean Rouet il responsabile della sua morte. Altre fonti riportano che sul cadavere di quest'italiano si accaniscono in parecchi, piazzandogli "un bastone sul corpo per derisione".
A mezzogiorno, i sopravvissuti sono raggruppati davanti alla torre di Constance.

Gaston Bouzanquet, Aigues-Mortes, Tour de Constance, 4° quarto del XIX secolo-I quarto del XX secolo, Arles, museo della Camargue

Anonimo, Aigues-Mortes e i suoi dintorni: porto dalla cima della tour de Constance, II metà del XIX secolo, Chantilly, museo Condé

Dei 90 partiti la mattina scortati dai gendarmi, ce ne sono ora 38.
La violenza prosegue nel pomeriggio. Due italiani cadono in piena piazza Saint-Louis, l'uno morto, l'altro ferito. Durante il processo, il curato dirà che gli assalitori si sono abbattuti sui corpi dei caduti "senza lasciare quei poveri disgraziati morire in pace".
Il sindaco invita la popolazione alla calma con due avvisi, di cui uno sembra quasi dare ragione ai facinorosi: "Raccogliamoci per medicare le nostre ferite e tornare pacificamente al lavoro, proviamo quanto il nostro scopo sia stato raggiunto e le nostre rivendicazioni soddisfatte. Viva la Francia! Viva Aigues-Mortes!"
Alle 6 di sera arriva il generale Albert Caze alla testa di un reggimento di fanteria e di una cinquantina di cavalieri.
Alle 8, i sopravvissuti al massacro vengono infine condotti in stazione, dove prendono il treno per Nîmes e Marsiglia.
Nonostante l'arrivo dell'esercito, la caccia allo straniero prosegue per giorni.
Il 18 agosto viene condotta l'autopsia su 7 corpi: sono morti in seguito a ferite provocate da fratture al cranio, colpi di coltello, proiettili. Un ottavo ferito muore un mese dopo, all'ospedale, di tetano. In totale, si contano più di 50 feriti.

La quantità di cognomi di origine italiana, nella Francia del 2012, è elevata, talmente elevata che, scherzando su un riflesso condizionato non raro ad incontrarsi: "Magari è di origine corsa" - mi dicono -, io ho preso a dirmi, ogni volta che ne incrocio uno su una copertina di un libro, tra i titoli di coda di un film, su un campanello o sull'etichetta apposta alla giacca di qualche commesso: "Toh, un altro corso". Questo più o meno involontario censimento sta creando una personale geografia della Francia, con una Corsica al centro, sconfinata, affiancata a nord-ovest da un minuscolo territorio esagonale, popolato dai discendenti dei Galli, gli antenati dei francesi. Antenati e Galli sono due parole che si attraggono come calamite, in francese, fino a formare l'espressione, irrinunciabile, inevitabile, immarcescibile, scontata, ripetitiva, in una parola, oscena: "Nos ancêtres les Gaulois". Del tutto probabilmente lo dicono anche i milioni di francesi con un cognome di origine corsa, come il sindaco di Aigues-Mortes, Cédric Bonato, e come il procuratore della Repubblica di Nîmes, Robert Gelli, chiamati a commentare di recente un episodio di violenza accaduto il 4 agosto 2012 a Aigues-Mortes, dove vado a rispostarmi per scattare un'altra foto.

Nel quartiere di Bosquet, all'esterno dei bastioni di Aigues-Mortes, il 4 agosto 2012, poco dopo mezzanotte, una coppia in macchina passa lentamente di fronte al parcheggio della drogheria Viva, all'angolo tra la rue du Vieux-Bourgidou e la rue Jeanne-Demessieux, luogo di ritrovo serale dei giovani locali nelle sere estive. Vi sostano dei giovani tra i 20 e i 25 anni. Sono studenti in master a Montpellier, ingegneri a Marsiglia, venditori nella telefonia ed impiegati stagionali, tutti incensurati. Hanno un neo, però: sono figli di immigrati maghrebini. Un giovane si avvicina alla macchina e chiede se la coppia abbia bisogno di indicazioni. Nessuna risposta. L'auto riparte. Ritorna qualche minuto più tardi. Con un fucile da caccia che sporge da un finestrino. Dall'abitacolo esce una voce maschile: "C’est pas les Arabes qui vont nous donner des renseignements. On est en France". (Non saranno degli arabi a darci delle indicazioni. Siamo in Francia.) La sua compagna aggiunge: "On est chez nous". (Siamo a casa nostra.) L'uomo spara due colpi in aria. Poi punta l'arma sui giovani, che si mettono a correre qua e là per trovare riparo. Uno riesce a nascondersi dietro ad un cespuglio, un altro in un giardinetto vicino, altri ancora in un campo di basket a fianco. Partono altri colpi. Se ne contano una decina, in totale, di cui due contro una macchina di una donna che sta tornando a casa con la figlia di 9 anni. Sono cartucce per la piccola cacciagione. Un paio vanno a segno: trovano un braccio e la schiena di un giovane, l'unico a rimanere ferito. È l'uomo che spara, ma è la sua compagna a ricaricare il fucile e a urlare, ridendo: "Courez, courez" (correte, correte).

L'uomo si chiama William Vidal, ha 44 anni ed è impiegato municipale al cimitero e appassionato di caccia. Assicura di avere sparato solo in aria e di aver risposto a degli insulti rivoltigli più volte dai giovani. Nessun intento razzista. Stessa versione per la sua compagna, Monique Guindon, anche lei di 44 anni.
Dopo un processo per direttissima, il 6 agosto a lui hanno comminato quattro anni di carcere per violenza armata ed incitazione all'odio razziale, alla donna, due. Entrambi hanno fatto appello.
Il sindaco, socialista, non ha voluto rilasciare dichiarazioni ufficiali. Si dice sia preoccupato e cerchi di evitare di esacerbare ulteriormente gli animi in una situazione sociale potenzialmente esplosiva. Tuttavia, ha voluto incontrare i giovani, a cui ha tenuto a dire che si è trattato di un fatto intollerabile e a ricordare il massacro degli italiani del 1893. I giovani hanno trovato il parallelo bizzarro: sono francesi, sono nati a Aigues-Mortes! - hanno detto.
Non è mancato il comitato di solidarietà ai due condannati. Non sono mancate nemmeno le petizioni "contre l’emprisonnement de William Vidal et Monique Guindon". Le ho cercate, ne ho letto i testi (i giovani, secondo i promotori delle petizioni, "stavano festeggiando il Ramadan"), quello dei link cui rinviano (un articolo di Midi libre che ricorda che l'autore degli spari, da vigile del fuoco volontario, aveva salvato un bambino dall'annegamento), ne ho identificato quella che sembra essere la motivazione che spinge i più ad aderire (una protesta contro una giustizia che si mostrerebbe troppo severa nei confronti dei francesi e troppo molle nei confronti degli arabi) ed i cognomi dei loro firmatari (vi ho trovato un Marzo, un Narboni, un D'Agostino, un Toniolo, due Carbini, un Gregori, un Di Stefano, uno Zanarini, un De Caro, ma anche un De Castro, un Perez, un Garcia, un Lopez, un Fonte Da Silva, un Del Prado, un Cortes de Conquilla, un Navarro, un La Perna, un Escamilla, un Costa, un Moreno, un Pimiento, un Alonzo, un Rivera e perfino un Tedeschi ed un Cahen), per finire ingarbugliata tra i diversi episodi di razzismo registrati dalla cronaca locale del Gard negli ultimi anni.

Il Gard è il solo dipartimento francese in cui il Fronte Nazionale è arrivato primo al primo turno delle presidenziali di quest'anno (al secondo turno, ancora tra parentesi, e me ne scuso, è stato Sarkozy a prevalere su Hollande, ma questo si è registrato anche in diversi arrondissements parigini, dove non si pratica la caccia all'arabo). È questa, una possibile spiegazione? O è solo uno dei possibili indicatori di un malessere? O l'episodio del 1893 non è un episodio eccezionale, ma un'azione destinata a ripetersi, in particolare ogni volta che si ripresentino delle circostanze favorevoli - di disoccupazione, di tensioni sociali, di immigrazione, ecc. - ? E cosa c'è da aspettarsi, dal Gard e da altre zone, se e quando la crisi disoccupazionale si farà più marcata (è poco più alto del 13%, l'attuale tasso di disoccupazione di quel dipartimento)? E sono solo una coincidenza, la frustrazione e l'insofferenza di alcuni francesi del 1893 rispetto all'istituzione-polizia che scortava gli italiani per proteggerli dal linciaggio e quelle di alcuni francesi del 2012 rispetto al verdetto dell'istituzione-tribunale? E cosa resta, nella memoria degli abitanti di Aigues-Mortes oggi, dell'agosto del 1893? E in quella degli italiani? E un italiano o un francese di origine italiana (leggi: corsa) che usi regolarmente, finché esiste, del sale di Aigues-Mortes (le Salins du Midi, che impiegano 1500 persone nel mondo, di cui 150 a Aigues-Mortes, sono state messe in vendita qualche mese fa da uno dei tre fondi d'investimento che le detengono), può farne uso ignorando completamente che cosa vi sia successo più di un secolo fa? O firmare una petizione in favore di chi pratica la caccia all'arabo? E cambia qualcosa, il fatto di conoscere quello o altri episodi, in una persona qualsiasi, italiana o meno? Cambia l'immagine della Francia rispetto ai clichés più duri a morire? E che colpa ricade, se ricade, à la façon des anciens Grecs, dai padri del 1893 sui figli del 2012? E perché un figlio di immigrati maghrebini si sente in diritto di dover essere tutelato in quanto nato ad Aigues-Mortes, ma non si sente di applicare necessariamente lo stesso grado di tutela ad una persona che non sia nata in Francia ("Le parallèle est bizarre : on est Français, on est nés ici")? E cosa significano i successi del Fronte Nazionale nell'est e nel sud del paese? E cosa ha lasciato in eredità al paese, il periodo di Sarkozy, da quando questi è diventato ministro dell'interno a quando ha dovuto traslocare dall'Eliseo? E in che cosa la Francia di Hollande è diversa da quella di Sarkozy? E in che cosa è uguale? E cosa significa mai essere francese? Significa qualcosa?

Continua

1. Tra le diverse ulteriori pubblicazioni:
José Cubero, Nationalistes et étrangeres. Le massacre d'Aigues-Mortes (1893), Imago, 1998
Enzo Barnabà, Gli italiani all'estero, Autres passages, a cura di Jean-Charles Vegliante, Paris, Publications de la Sorbonne Nouvelle, 1990
Enzo Barnabà, Aigues-Mortes, una tragedia dell'immigrazione Italiana in Francia, Edizioni Edit Service, Torino 1994,
Enzo Barnabà, Morte agli italiani!, Ed. Infinito 2008
2. Da Camera dei deputati, Documenti Diplomatici presentati al Parlamento Italiano dal Ministro degli Affari Esteri (Brin), Aigues-Mortes, seduta del 23 novembre 1893, Roma, Tipografia della Camera dei Deputati, 1893, pp. 76-79
3 Aigues-Mortes, a voler essere fedeli, in italiano andrebbe tradotto con Villa Literno, Ponticelli, Castel Volturno e Rosarno.
4. "Orsi" era uno dei modi in cui venivano chiamati gli italiani.
5. Commerciante in vini, è l'unico condannato dell'intera vicenda, in sede di tribunale civile.

giovedì 9 agosto 2012

Hero/Eroe

Foto di Cameron. Cliccateci sopra: merita.
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(There may be a better land where bicycle saddles are made out of rainbow, stuffed with cloud; in this world the simplest thing is to get used to something hard.
Jerome K. Jerome, Three men on the bummel
Magari c'è un posto migliore in cui le selle di bicicletta sono fatte di arcobaleni ed imbottite di nuvole; in questo mondo, la cosa più semplice è abituarsi a qualcosa di duro.)