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martedì 23 aprile 2013

Verso il 25 aprile

Ci si sta riavviando verso il 25 aprile. Quest'anno, così.


- E secondo lei, che ci si dovrebbe fare, con la libertà?
- Non se ne può cavare molto. Bisognerebbe semplicemente leggere di più. La libertà serve per andare in biblioteca.
Intervista di Miriam Gross a Iosif Brodskij, The Observer, 25 ottobre 1981

lunedì 24 dicembre 2012

Gedenke meiner, flüstert der Staub

E sapete cosa dice la polvere quando viene spazzata via dal tavolo? «”Ricordati di me” sussurra la polvere». Nulla potrebbe essere più estraneo all’agenda mentale di ciascuno di voi, giovani e ultramoderni, del sentimento espresso in questo distico del defunto poeta tedesco Peter Huchel. L’ho citato non perché vorrei instillare in voi l’affinità per le cose piccole – semi e piante, granelli di sabbia o zanzare –, piccole sì, ma numerose. Ho citato quei versi perché mi piacciono, perché in essi riconosco me stesso e, a ben vedere, qualunque organismo vivente destinato a essere spazzato via dalla superficie che gli è stata concessa. «”Ricordati di me” sussurra la polvere».

[Iosif Brodskij, Elogio della noia, in Profilo di Clio, traduzione di Arturo Cattaneo, Milano, Adelphi 2003 (2), p. 103]
Citato da Paolo Nori

*


Die Engel

Ein Rauch,
ein Schatten steht auf,
geht durch das Zimmer,
wo eine Greisin,
den Gänseflügel
in schwacher Hand,
den Sims des Ofens fegt.
Ein Feuer brennt.
Gedenke meiner,
flüstert der Staub.

Novembernebel,
Regen, Regen
und Katzenschlaf.
Der Himmel schwarz
und schlammig über dem Fluß.
Aus klaffender Leere fließt die Zeit,
fließt über die Flossen
und Kiemen der Fische
und über die eisigen Augen
der Engel,
die niederfahren hinter der dünnen Dämmerung,
mit rußigen Schwingen zu den Töchtern Kains.

Ein Rauch,
ein Schatten steht auf,
geht durch das Zimmer.
Ein Feuer brennt.
Gedenke meiner,
flüstert der Staub.

Peter Huchel

Die Gedichte. Suhrkamp, 1997


Gli angeli

Un filo di fumo,
un'ombra si leva,
attraversa la stanza,
dove una vecchia,
l'ala di un'oca
nella debole mano,
spazza la mensola del forno.
Un fuoco brucia.
Ricordati di me,
sussurra la polvere.

Nebbia di novembre,
pioggia, pioggia
e sonno di gatti.
Il cielo nero
e fangoso sopra il fiume.
Dalla spalancatura dell'abisso scorre il tempo,
scorre sulle pinne
e branchie dei pesci
e sopra gli occhi ghiacciati
degli angeli
che con ali fuligginose, dietro il sottile crepuscolo
discendono sulle figlie di Caino.

Un filo di fumo,
un'ombra si leva,
attraversa la stanza.
Un fuoco brucia.
Ricordati di me,
sussurra la polvere.


The Angels

A wisp of smoke
a shadow rises,
crosses the room,
where an old woman,
a goose's wing in her feeble hand,
sweeps the oven ledge.
A fire is burning.
Remember me,
whispers the dust.

November mist
rain, rain
and the sleep of cats.
The sky black
and miry above the river.
From gaping emptiness time flows,
flows over the fins
and gills of fish
and over the icy eyes
of the angels,
who descend behind the thin dusk
with sooty wings, to the daughters of Cain.

A wisp of smoke
a shadow rises,
crosses the room.
A fire is burning.
Remember me,
whispers the dust.

Translated by Michael Hamburger

martedì 25 ottobre 2011

копьё

И макает в горло дракона златой Егорий,
как в чернила, копьё.
Иосиф Бродский, Венецианские строфы (2), IV, 1982

E affonda in gola al drago di un San Giorgio d'oro
la picca, come nell'inchiostro.
Iosif Brodskij, Strofe veneziane (2), IV, 1982
traduzione di Giovanni Buttafava

sabato 8 ottobre 2011

Rom liegt irgendwo in Russland

И как книга, раскрытая сразу на всех страницах,
лавр шелестит на выжженной балюстраде.
Иосиф Бродский
Римские элегии, III, 1981

E come un libro, aperto ad ogni pagina, che si legge
d'un fiato, il lauro fruscia su una balaustrata cotta.
Iosif Brodskij
Elegie romane, III, 1981
in Poesie, 1972-1985, a cura di Giovanni Buttafava, Adelphi, 1986

Вновь Проперций мой ко мне вернулся,
Счастие для Кинфии какое!
Исцарапанный, залапанный, помятый,
Облысевший, грязный, исхудавший.
Елена Шварц

Properzio è ritornato da me,
che felicità per Cynthia!
Graffiato, in lacrime, malconcio,
calvo, sudicio, emaciato.
Elena Schwarz
Cynthia


Rom liegt irgendwo in Rußland, am Rande. Vielleicht am Baltischen Meer oder am Schwarzen. Ein beliebter Ausflugsort für die Kulturruinenbegeisterten unter uns. Russische Touristen schreiben gerne Gedichte. Eine Anthologie der russischen Gedichte über Rom ergäbe einen dicken Band. Aber nicht nur die Springbrunnen und Pinien dieser Stadt rascheln in unseren Büchern (Lorbeer raschelt wie ein Buch, in dem alle Seiten zugleich aufgeschlagen sind, schrieb Brodsky in einer seiner "Römischen Elegien"), seit zwei Jahrhunderten besiedeln die Russen Roms sieben Hügel. Nicht nur Nikolaj Gogols Krähen-Gesicht lächelt unter dem glatten fettigen Haar hervor von der Wand des "Caffè Greco". Ganz Italien ist mit von Russen gestifteten Gedenktafeln behängt. Als Jelena Schwarz mich durch Rom führte, stürzte sie immer wieder zu irgendeiner Hausecke, weil sie sich dort eine gemerkt hatte. In italienischer und russischer Sprache stand geschrieben, wer und wann hier gewohnt hat.

Dazu muß man sagen, daß die Lieblingsbeschäftigung der Russen nicht das Wodka-Trinken ist – wie man im Westen irrtümlicherweise annimmt – auch nicht sich prügeln, auch nicht die Zigeuner-Lieder singen. Die Lieblingsbeschäftigung der Russen ist das Anbringen von Denktafeln. Vor kurzem verabschiedete die Moskauer Stadtregierung einen Erlaß: Das eigenmächtige Anbringen von Gedenktafeln und Aufstellen von Denkmälern wird strafrechtlich verfolgt. Um so heftiger behängen wir fremde Wände, falls uns eine gütige fremde Obrigkeit das erlaubt. Die russische Gemeinde in Bologna hat Geld für eine Gedenktafel für Joseph Brodsky in Venedig gesammelt. Dann hat eine russische Bologneserin Jelena Schwarz in Rom angerufen und gefragt, ob und wo in Venedig die Tafel plaziert werden muß. "Fragen Sie doch die Witwe des Dichters", – sagte Jelena Schwarz. "Ja, das haben wir schon, sie meint aber, daß sie gar nicht so sicher ist, ob es Joseph Brodsky überhaupt recht wäre..." Die Entscheidung ist noch in der Schwebe.

Warum wurde Jelena Schwarz in dieser Frage angerufen? Vielleicht, weil sie als Gast der Brodskys Stiftung in Rom war. Zweck der Stiftung ist, russischen Dichtern für eine Weile die bedeutendste Stadt in den Provinzen der russischen Poesie zu schenken. Aber in Wirklichkeit (in der speziellen Wirklichkeit, in der die Dichter leben) war Jelena Schwarz längst in Rom: seit Cynthia. Dieser Frau, die eigentlich Hostia hieß und nur in Gedichten von Properz zu Cynthia wurde, verlieh Jelena Schwarz eine Stimme (beide, Cynthia und Properz, lebten in Rom im ersten Jahrhundert vor Chr., beide wurden berühmt dank seiner Elegien an sie, beide waren haltlos und gemein, sie wahrscheinlich haltloser und gemeiner als er, nur blieb sie stumm wie ein Fisch, bis Jelena Schwarz ihre beiden Cynthia-Bücher verfaßte). Schreibmaschinen-Kopien dieser Cynthia-Gedichte (die mir nun in einer zweibändigen Werkausgabe mit sandfarbenem Umschlag vorliegen) waren das erste, was ich vor mehr als zwanzig Jahren von Jelena Schwarz gelesen habe. Man verliebt sich in diese Zeilen sofort. Über den armen Properz ist da nicht viel: Amor ist schrullig - ich Arme liebe ein kahles Ungetüm und Wieder kam mein Properz zu mir zurück - / So ein Glück für Cynthia! / Verkratzt ist er, verweint, abgeschabt, / kahl, schmutzig, abgemagert.

Ich fuhr nach Rom, um Jelena zu sehen. Ein älterer deutscher Geheimrat soll gesagt haben, daß derjenige, der Italien, insbesondere Rom, sich gut angeschaut hat, nie mehr ganz unglücklich sein kann. Das klang, als wir dort waren, wie eine Beschwörung in unseren Ohren. Eigentlich aber waren wir glücklich, daß wir uns wiedersahen. Aus diesem Glück heraus versprachen wir einander, die Gedichte von Rom und Italien, die wir nach diesem Treffen (vor Weihnachten 2001) schreiben werden, in einem Büchlein zusammenzuführen.

Als unsere gemeinsame Zeit in Rom verflog, setzte ich mich in ein leeres Coupé, schloß die Augen und schlug sie erst in Mailand wieder auf. Jelena ist inzwischen wieder in Petersburg, wo sie seit 1948, dem Jahr ihrer Geburt, lebt. Manchmal denke ich, daß ganz Petersburg, die Hauptstadt der russischen Dichtung, auf ihren schmalen Schultern steht.

Olga Martynova

Aus Olga Martynova, Jelena Schwarz, Rom liegt irgendwo in Russland. Zwei russische Dichterinnen im lyrischen Dialog über Rom. Russisch/Deutsch. Aus dem Russischem von Elke Erb und Olga Martynova. edition per procura, Wien, 2006


Roma è da qualche parte in Russia, ai suoi margini. Forse sul Mar Baltico o sul Nero. Un'amata meta turistica per coloro, tra di noi, che si entusiasmano per le rovine della cultura. Ai turisti russi piace scrivere poesie. Un'antologia delle poesie russe su Roma darebbe uno spesso tomo. Ma nei nostri libri non frusciano solo le fontane ed i pini di questa città (l'alloro fruscia come un libro di cui si aprano contemporaneamente tutte le pagine, scrisse Brodskij in una delle sue "Elegie romane"), è da duemila anni che i russi colonizzano i sette colli di Roma. Non solo il volto da cornacchia di Nikolaj Gogol' se la ride sotto la liscia, unta capigliatura dalla parete del "Caffè Greco", tutta l'Italia è ornata di targhe commemorative offerte da russi. Quando Elena Schwarz mi ha portato in giro per Roma, non faceva che accorrere ad un angolo di qualche casa perché ne aveva notata una. Vi era scritto, in italiano ed in russo, chi e quando vi aveva abitato.

A questo bisogna aggiungere che l'occupazione preferita dei russi non è bere vodka – come a torto si ritiene in Occidente – e neanche scazzottarsi e nemmeno cantare canzoni zigane. L'occupazione preferita dei russi è apporre targhe commemorative. Poco tempo fa l'amministrazione cittadina di Mosca ha emesso un'ordinanza: L'apposizione di targhe commemorative su iniziativa individuale è sanzionata penalmente. Ci mettiamo ad adornare con sempre maggiore accanimento muri stranieri, se un'amministrazione straniera compiacente ce lo permette. La comunità russa a Bologna ha fatto una colletta per una targa commemorativa da dedicare a Iosif Brodskij a Venezia. Poi una bolognese russa ha telefonato ad Elena Schwarz a Roma e le ha chiesto se e dove, a Venezia, si dovesse piazzare la targa. "Chieda alla vedova del poeta", – ha detto Elena Schwarz. "Sì, l'abbiamo già fatto, ma lei crede di non essere poi così sicura che Iosif Brodskij sarebbe proprio d'accordo..." La decisione è ancora in sospeso.

Perché Elena Schwarz è stata interpellata in questa questione? Forse perché era ospite della fondazione Brodskij a Roma. Scopo della fondazione è concedere per un certo tempo ai poeti la città più significativa delle province della poesia russa. Ma in realtà (nella realtà speciale in cui vivono i poeti) Elena Schwarz era a Roma già da molto tempo prima: dai tempi di Cynthia. Questa donna, che in realtà si chiamava Hostia e diventò Cynthia solo nelle poesie di Properzio, ha prestato ad Elena Schwarz una voce (entrambi, Cynthia e Properzio, vissero a Roma nel primo secolo a.C., entrambi divennero famosi grazie alle elegie di Properzio dedicate a lei, entrambi furono volubili e volgari, lei probabilmente più di lui, solo che lei rimase muta come un pesce, almeno finché Elena Schwarz compose i suoi due libri di Cynthia). Delle copie battute a macchina di queste poesie di Cynthia (che giacciono ora davanti a me in un'edizione in due volumi dalla copertina color sabbia) sono state la prima cosa che io abbia mai letto di Elena Schwarz più di vent'anni fa. Ci si innamora subito di questi versi. Del povero Properzio non vi si dice molto: Amor è bizzarro - Povera me amo un mostro calvo e Properzio ritornò da me - / Che felicità per Cynthia! / È graffiato, in lacrime, malconcio, / calvo, sudicio, emaciato.

Andai a Roma per vedere Elena. Si dice che un anzianotto consigliere segreto tedesco abbia affermato che chi ha visto l'Italia, e in particolare Roma, non può più essere del tutto infelice. Ciò suonava, quando eravamo là, come uno scongiuro, nelle nostre orecchie. In realtà eravamo felici di esserci riviste. Da questa felicità ci promettemmo reciprocamente di riunire le poesie di Roma e dell'Italia che avremmo scritto dopo questo incontro (prima di Natale del 2001).

Trascorso il tempo passato insieme a Roma, mi misi in un coupé vuoto, chiusi gli occhi e li riaprii solo a Milano. Elena è tornata nel frattempo a Pietroburgo, dove vive dal 1948, l'anno della sua nascita. Talvolta penso che Pietroburgo, la capitale della poesia russa, stia tutta sulle sue esili spalle.

Ol'ga Martynova

Note
Il libro da cui è tratta questa prefazione è uno dei libri più piccoli e più cari che ho. Me l'hanno regalato a Francoforte, nel periodo in cui avevo iniziato ad imparare il russo, due persone che non credo abbiano mai letto poesie.
Francoforte è la città in cui vive Ol'ga Martynova. Suo marito è Oleg Jur'ev, di cui ho riportato di recente un pezzo dedicato all'assedio di Leningrado.
Elena Schwarz è morta nel 2010. Non so in che misura se ne sia parlato in Italia. Temo meno del dovuto.
In genere faccio del mio meglio, pur nei limiti delle mie possibilità, per traslitterare con cura i nomi russi in italiano. In questo caso, considerando il russo, avrei dovuto scrivere Švarc. Ho preferito invece la traslitterazione tedesca (Schwarz) a quella italiana (Švarc) perché Шварц, in origine, deve essere stato proprio Schwarz.
Pare che il consigliere segreto dei duchi di Weimar Goethe, ritornato dal suo viaggio in Italia, abbia detto: Wer Rom gesehen hat, kann nie mehr ganz unglücklich werden (Chi ha visto Roma non può più essere veramente infelice).

giovedì 1 settembre 2011

From September 1, 1939

Exiled Thucydides knew
All that a speech can say
About Democracy,
And what dictators do,
The elderly rubbish they talk
To an apathetic grave;
Analysed all in his book,
The enlightenment driven away,
The habit-forming pain,
Mismanagement and grief:
We must suffer them all again.

W. H. Auden, September 1, 1939

L'esiliato Tucidide sapeva
tutto quello che può dire un'orazione
sulla Democrazia
e quello che fanno i dittatori,
le scemenze senili pronunciate
davanti ad un'apatica tomba;
nel suo libro analizzò tutto,
l'illuminismo spazzato via,
la sofferenza che si fa abitudine,
malgoverno e afflizione:
dobbiamo sopportare di nuovo tutto questo.


We must remember that Auden landed in New York just eight months earlier, on December 26 1938, the very date the Spanish Republic fell. The sense of helplessness which presumably overcame this poet (who had by that time issued more and better warnings against Fascism than anyone else in the field) on this September night simply seeks solace in the parallel with the Greek historian who dealt with the phenomenon at hand no less extensively, two millennia ago. In other words, if Thucydides failed to convince the Greeks, what chance is there for a modern poet, with his weaker voice and bigger crowd?

Joseph Brodsky, On “September 1, 1939" by W. H. Auden, Less Than One: Selected Essays

Dobbiamo ricordarci che Auden era sbarcato a New York solo otto mesi prima, il 26 dicembre 1938, proprio il giorno in cui era caduta la Repubblica spagnola. Il senso di impotenza che - presumo - sopraffece il poeta (che più e meglio di chiunque altro allora aveva ammonito contro il fascismo in ambito poetico) quella notte di settembre cerca semplicemente conforto nel parallelismo con lo storico greco che aveva trattato non meno estesamente il fenomeno che aveva avuto di fronte a sé, due millenni prima. In altre parole, se Tucidide non era riuscito a convincere i greci, che possibilità c'era per un poeta moderno, dalla voce più debole e davanti ad una folla più numerosa?

venerdì 12 agosto 2011

судьба/destino

И с присохшей к губе
сигаретою сильно заполночь возвращаясь пешком к себе,
как цыган по ладони, по трещинам на асфальте
я гадал бы, икая, вслух о его судьбе.
Иосиф Бродский, Развивая Платона

E con la sigaretta incollata alle labbra,
mentre torno a casa dopo la mezzanotte,
come lo zingaro dal palmo, dalle crepe sull'asfalto
divinerei, singhiozzando, a voce alta il suono del suo destino.
Iosif Brodskij, Sviluppando Platone

 
(tutte le foto di Sasha Terebenin contrassegnate da чбспб)

giovedì 21 luglio 2011

Венецианские строфы (2), VIII

Я пишу эти строки, сидя на белом стуле
под открытым небом, зимой, в одном
пиджаке, поддав, раздвигая скулы
фразами на родном.
Стынет кофе. Плещет лагуна, сотней
мелких бликов тусклый зрачок казня
за стремленье запомнить пейзаж, способный
обойтись без меня.

Иосиф Бродский, Венецианские строфы (2), VIII, 1982

Io scrivo questi versi, seduto su una sedia bianca,
a cielo aperto, d'inverno, in giacca,
ebbro, e pronuncio frasi che allargano gli zigomi
nella lingua che è mia.
E intanto nella tazza si raffredda il caffè.
Sciaborda la laguna e tormenta con cento minimi sprazzi
lo sguardo intorbidito dall'ansia di fissare questo paesaggio
capace di fare a meno di me.

Iosif Brodskij, Strofe veneziane (2), VIII, 1982
Traduzione di Giovanni Buttafava

martedì 19 luglio 2011

пустяк: дыра, - но небольшая

Теперь меня там нет. Означенной пропаже
дивятся, может быть, лишь вазы в Эрмитаже.
Отсутствие мое большой дыры в пейзаже

не сделало; пустяк: дыра, - но небольшая.
Ее затянут мох или пучки лишая,
гармонии тонов и проч. не нарушая.

Иосиф Бродский, Пятая годовщина (4 июня 1977)


Ora non sono più laggiù. E di questo passaggio
di stato si stupiscono, forse, solo i vasi all'Ermitage.
La mia assenza un gran buco nel paesaggio

non ha fatto; un'inezia: un buchetto, piccino.
Lo copriranno muschi e ciuffi di lichene.
Senza infrangere, a non dir altro, l'armonia dei toni.

Iosif Brodskij, Quinto anniversario (4 giugno 1977)
Traduzione di Giovanni Buttafava

mercoledì 18 maggio 2011

Storia di un esergatore - 1

Nichts, wenn man es überlegt, kann dazu verlocken, in einem Wettrennen der erste sein zu wollen.
Franz Kafka

However, if we want to play a bigger role, the role of a free man, then we should be capable of accepting—or at least imitating—the manner in which a free man fails. A free man, when he fails, blames nobody.
Iosif Brodskij

Das Ganze erscheint zwar sinnlos, aber in seiner Art abgeschlossen.
Franz Kafka

Sono un esergatore. Disoccupato, ovviamente. Gli editori cui mi sono rivolto negli ultimi anni dicono che l'esergo è morto. Anche per questo, nonostante tutto, io ci credo ancora, all'arte dell'esergo. È il destino di certe arti, quello di essere date per morte e di conoscere invece delle lunghe, vispe agonie: l'opera, il romanzo, il cinema. E l'esergo.
Quei pochi eserghi che arrivano a pubblicazione e che non si risolvano nella sola, breve dedica ad un familiare o ad un maestro e che non siano un passo biblico o dei versi di Dante o Shakespeare, dicono ancora, sono frutto di selezione da parte degli autori, in gran misura più scientifici che letterari, che ancora ci tengono, agli eserghi, e che non li accetterebbero mai se fossero suggeriti dall'editore.
Eppure in passato non era così. Lavoravo. Anonimamente, discretamente, non moltissimo, all'ultimo livello della scala degli scrivani, sotto quello degli scrittori delle quarte di copertina, ma lavoravo.

Molte mani hanno ormai sfogliato il mio curriculum, che in esergo aveva un Brodskij incastonato tra due Kafka (Niente, se ci si riflette, può invogliare ad arrivare per primi ad una corsa./Comunque, se vogliamo avere una parte più importante, la parte dell'uomo libero, allora dovremmo essere capaci di accettare - o almeno di imitare - il modo in cui un uomo libero è sconfitto. Un uomo libero, quando è sconfitto, non dà la colpa a nessuno./Il tutto sembra certo privo di senso, ma a suo modo compiuto.) e che si concludeva con una presentazione di un immaginario Moby Dick che iniziasse, come tutti ricordano, con "Chiamatemi Ismaele" contrapposto al vero Moby Dick, con le sue pagine e pagine di eserghi, dalla Genesi alla Canzone della balena.

Nei colloqui, presentavo le infinite possibilità di apporli, da quella classica, in testa ai capitoli di un romanzo o tra i titoli di testa dei film, a quelle ancora poco o per niente esplorate, come quella di metterli sulle facciate degli edifici, tra l'ultima finestra in alto a destra e il sottotetto, in cima alle porte e alle scale, in testa ai treni, sull'ala destra degli aerei, sul pomello destro del manubrio delle biciclette, alla fine delle strade, in mezzo alle rotonde, sul pannello in testa all'ultima corsia a destra dei caselli delle autostrade a pagamento, all'ingresso dei tunnel, in cima ai moli e ai trampolini, sulle prue delle navi, sugli striscioni degli arrivi delle corse podistiche, delle biciclette e delle gare da sci, sulle porte da calcio, sui tabelloni da pallacanestro, sulle reti del tennis, sulle mazze da hockey, sulle aste dei saltatori con l'asta, sulle siepi della 3000 siepi, sui tavoli da pranzo, sulle ante destre degli armadi, agli angoli delle lenzuola, degli asciugamani e dei tappeti, sui cuscini dei divani, sulle cornici dei quadri, sui servizi di piatti e bicchieri, sul manico delle scope o su quello degli spazzolini da denti, sulle calze, sui fazzoletti, sulle bottiglie del latte, sui biscotti.

Uno degli ultimi cui ho sottoposto la mia proposta, un imprenditore edile, mi ha detto che esagero, che l'idea non regge, non risponde alle esigenze del mercato e che comunque non ho idea di quanti permessi bisognerebbe ottenere per esporre eserghi ovunque.
- Ma ne ha una vaga idea? - mi ha quasi urlato, scocciato.
- E lei ha mai contato, ma dico veramente contato, le etichette che ha addosso e in casa o i cartelli pubblicitari che decorano il percorso che separa la sua porta di casa da quella del suo ufficio?
- Guardi... grazie, è stato un piacere. Arrivederci.
- Lietissimo.... Arrivederci. Balbettò Raskol'nikov cercando di sorridere.
Fëdor Michajlovič Dostoevskij
- gli ho detto uscendo dalla stanza, con un filo di voce.

lunedì 2 agosto 2010

Senza Dovlatov

Telefonata tra la moglie di Dovlatov ed un amico presso cui Dovlatov si trovava in quel momento:

- Cosa fa?
- Declama dei versi.
- Quali?
- Aspetta un minuto. Penso si tratti di una dracma.
- Bene, allora, in questo caso ne ha ancora per un quarto d'ora.

(Invano il tetro Caronte cerca nella tua bocca una dracma,
invano, là in alto, qualcuno emette un suono lancinante dal suo flauto.
Ti invio un saluto d'addio anonimo
da quali rive, lo ignoro. Ma tu te ne freghi.)


Da Senza Dovlatov di Pjotr Vajl', prefazione a Sergueï Dovlatov, Le Domaine Pouchkine, traduit du russe par Christine Zeytounian-Beloüs, Éditions du Rocher, 2004


Un dì all'azzurro spazio

martedì 15 giugno 2010

ma che mi interessa ormai degli idiomi?/не ваш - sere sforbiciate via verso il niente/поздно ночью, в уснувшей долине - aldilà/ниоткуда

Alto, altro linguaggio, fuori idioma?

Lingue fioriscono, affascinano
inselvano e tradiscono in mille
        aghi di mutismi e sordità
sprofondano e aguzzano in tanti e tantissimi idioti
Lingue tra i cui baratri invano
si crede passare-fioriti, fioriti, in altissimi
        sapori e odori, ma sono idiozia
Idioma, non altro, è ciò che mi attraversa
in persecuzioni e aneliti di h j k ch ch ch
        idioma
        è quel gesto ingessato
        che accumula sere sforbiciate via verso il niente. Ma
pare che da rocks crudelmente franti tra
i denti diamantiferi, in
ebbri liquori vengano gl'idiomi!
Pare, ognuno, residuo di sé, di
io-lingua, ridotto a seduzione!
Ma vedi come - in idioma - corra i più orribili rischi
la stessa nebbia fatata del mondo, stock
di ogni estatico scegliere, di ogni devozione
        E là mi trascino all'intraducibile perché
        fuori-idioma, al qui, al sùbito,
        al circuito chiuso che pulsa
        al grumo, al giro di guizzi in un monitor
Non vi siano idiomi, né traduzioni, ora
        entro il disperso
        il multivirato sperperarsi in sé
        di questo ritornante attacco dell'autunno.
"Attacco", "traduzioni", che dissi? O
altri sinonimi h j k ch ch ch
sempre più nervosamente adatti, in altri idiomi?
Ma che mi interessa ormai degli idiomi?
Ma sì, invece, di qualche
piccola poesia, che non vorrebbe saperne
ma pur vive e muore in essi - di ciò mi interessa
e del foglio di carta
per sempre rapinato dall'oscurità
ventosa di una ValPiave
davvero definitivamente
canadese o australiana
                        o aldilà(1).

Andrea Zanzotto, Idioma, 1986


Часть речи

Ниоткуда с любовью, надцатого мартобря,
дорогой, уважаемый, милая, но неважно
даже кто, ибо черт лица, говоря
откровенно, не вспомнить, уже не ваш, но
и ничей верный друг вас приветствует с одного
из пяти континентов, держащегося на ковбоях;
я любил тебя больше, чем ангелов и самого,
и поэтому дальше теперь от тебя, чем от них обоих;
поздно ночью, в уснувшей долине, на самом дне,
в городке, занесенном снегом по ручку двери,
извиваясь ночью на простыне --
как не сказано ниже по крайней мере --
я взбиваю подушку мычащим "ты"
за морями, которым конца и края,
в темноте всем телом твои черты,
как безумное зеркало повторяя.

Иосиф Бродский


Parte del discorso

Da nessun luogo con affetto, addì
martembre(2), caro egregio diletta, ma non importa chi,
perché i tratti del volto, a dire il vero,
non li ricordo più, il non vostro
certo, ma neanche di nessuno
fedele amico vi saluta da uno
dei cinque continenti, fondato sui cow-boys; io
ti ho amato più degli angeli e di Lui
e perció ora sono lontano da te più che da loro;
ad ora tarda, in fondo a una valle che dorme,
in un paese con la neve a mezza porta,
torcendomi di notte sul lenzuolo,
(così come in ogni caso qui sotto non è detto)
sprimaccio il mio cuscino, "tu" mugghiando,
oltre mari finiti, con tutto il corpo i tuoi tratti
nel buio, come uno specchio folle, ripetendo.

Josif Brodskij
(1976)
Poesie 1972-1985, a cura di Giovanni Buttafava, Adelphi, 1986

(1) in un'altra versione, ho trovato "chi sa".
(2) nelle traduzioni italiane delle Memorie di un pazzo di Gogol', cui la data rimanda, generalmente si trova marzobre, l'86 marzobre, il giorno in cui, dopo oltre tre settimane di assenza dal lavoro, il pazzo decide di andarci per scherzo.

mercoledì 12 maggio 2010

Come sarebbe se avessimo diritto solo a tre valigie, anzi ad una sola

Но и такой, моя Россия,
ты всех краев дороже мне
Александр Блок
(Russia mia, anche così
sei il Paese per me più caro
Aleksandr Blok)

In Russia, ogni emigrante aveva diritto a tre valigie.

Dovlatov, quando nel 1978 emigrò, provò a protestare:

Всего три чемодана?! Как же быть с вещами?
(Solo tre valigie?! Ma come si fa con tutta la roba?)

Col tempo, però, ebbe modo di ricredersi e si rese conto che una valigia in fin dei conti gli era stata più che sufficiente:

Я оглядел пустой чемодан. На дне -- Карл Маркс. На крышке -- Бродский. А
между ними -- пропащая, бесценная, единственная жизнь. Я закрыл чемодан. Внутри гулко перекатывались шарики нафталина. Вещи пестрой грудой лежали на кухонном столе. Это было все, что я нажил за тридцать шесть лет. За всю мою жизнь на родине. Я подумал -- неужели это
все? И ответил -- да, это все.
(Ho esaminato la valigia vuota. Sul fondo Karl Marx. Sulla parte superiore Brodskij. E tra loro la mia unica, inestimabile, irripetibile vita. Chiusi la valigia. All'interno rimbalzarono, rumorose, le palline di naftalina. Un mucchio di cose diverse giaceva sul tavolo della cucina. Era tutto quello che avevo accumulato in trentasei anni. Nel corso di tutta la mia vita nel mio Paese. Pensai: ma davvero è tutto qui? E risposi: sì, è tutto qui.)

Сергей Довлатов, Чемодан
(Sergej Dovlatov, La valigia)

*

Dies ist es, so empfand ich, eine Feuersbrunst; nun erlebe ich sie! Schlimmer ist es nicht? Das ist das Ganze? (È questo, così percepii, un incendio; ora vivo questa esperienza! Non è peggio? È tutto qui?)

Thomas Mann, Enttäuschung (Delusione)


*
Erotik

Befreiung mit dir
damit wir nie mehr
schamlos sein müssen

und nicht mehr erklären müssen:
"Es ist doch
nichts weiter dabei"

Endlich können wir tun
du mit mir
ich mit dir

alles was wir wollen
auch das
wobei viel ist

und was wir sonst nie getan haben
und was wir nicht sagen werden
irgendwem

Erich Fried

(Liberarsi con te
perché non ci si debba più
vergognare

e spiegare:
“In fondo
è tutto qui”

Possiamo finalmente fare
tu con me
io con te

tutto quello che vogliamo
anche questo
in cui vi è molto

e quello che non abbiamo mai fatto
e quello che non diremo
a nessuno.)