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sabato 25 febbraio 2012

3

Wahrlich

Für Anna Achmatova

Wenn es ein Wort nie verschlagen hat,
und ich sage es euch,
wer bloß sich zu helfen weiß
und mit den Worten -

dem ist nicht zu helfen.
Über den kurzen Weg nicht
und nicht über den langen.

Einen einzigen Satz haltbar zu machen,
auszuhalten in dem Bimbam von Worten.

Es schreibt diesen Satz keiner,
der nicht unterschreibt.

Ingeborg Bachmann
1965


Veramente

Per Anna Achmatova

Se non è mai rimasto interdetto da una parola,
vi dico,
chi non sa che aiutarsi da sé
e con le parole -

non può essere aiutato.
Non sbrigativamente
né con l'aiuto del tempo.

Far durare una sola frase,
resistere alla fantasmagoria delle parole.

Questa frase non la scrive nessuno
se prima non la sottoscrive.

Ich erwähne das alles nicht, um ein Urteil über die einzelnen Dichter und ihre Irrtümer, ihre Einseitigkeiten zu verunmöglichen. Sondern um zu erinnern, wenn man sich heute desorientiert fragt, wie wohl das Neue, wie wohl das Austreten eines wirklichen Dichters und einer Dichtung zu erkennen sei. Es wird zu erkennen sein an einer neuen gesamten Definition, an Gesetzgebung, an dem geheimen oder ausgesprochenen Vortrag eines unausweichlichen Denkens.
Zeitlos freilich sind nur die Bilder. Das Denken, der Zeit verhaftet, verfällt auch wieder der Zeit. Aber weil es verfällt, eben deshalb muß unser Denken neu sein, wenn es echt sein und etwas bewirken will.
Ingeborg Bachmann, Fragen und Scheinfragen, Frankfurter Vorlesung, 1959

Menziono tutto questo non per rendere impossibile un giudizio sui singoli poeti e sui loro errori, sulle loro parzialità, bensì per ricordare, quando oggi ci si chiede, disorientati, come si possa riconoscere il nuovo, l'arrivo di un vero poeta e di una vera poesia, che li si riconosce da una nuova definizione globale, da una legge, riportando, implicitamente o esplicitamente, un pensiero ineludibile.
Senza tempo restano certamente solo le immagini. Il pensiero, ancorato al tempo, è reclamato dal tempo, ma siccome ne diviene succube, proprio per questo il nostro pensiero deve rinnovarsi, se vuole essere autentico e ottenere qualche effetto.

*
Смерть поэта

I

Как птица мне ответит эхо.
Б. П.

Умолк вчера неповторимый голос,
И нас покинул собеседник рощ.
Он превратился в жизнь дающий колос
Или в тончайший, им воспетый дождь.
И все цветы, что только есть на свете,
Навстречу этой смерти расцвели.
Но сразу стало тихо на планете,
Носящей имя скромное... Земли.

Анна Ахматова
1960


La morte del poeta

I

Как птица мне ответит эхо.
B. P.

Ieri una voce unica si tacque,
ci ha lasciati l'interlocutore delle selve.
Si è mutato nella spiga che dà vita
o nella pioggerella da lui cantata.
E tutti i fiori che ci sono al mondo
incontro a questa morte sono sbocciati.
Ma di colpo ci fu silenzio sul pianeta
che ha un modesto nome... Terra.

Anna Achmatova
traduzione di Carlo Riccio

*
Всё сбылось

Дороги превратились в кашу.
Я пробираюсь в стороне.
Я с глиной лед, как тесто квашу,
Плетусь по жидкой размазне.

Крикливо пролетает сойка
Пустующим березняком.
Как неготовая постройка,
Он высится порожняком.

Я вижу сквозь его пролеты
Bсю будущую жизнь насквозь.
Bсе до мельчайшей доли сотой
В ней оправдалось и сбылось.

Я в лес вхожу, и мне не к спеху.
Пластами оседает наст.
Как птице, мне ответит эхо,
Мне целый мир дорогу даст.

Среди размокшего суглинка,
Где обнажился голый грунт,
Щебечет птичка под сурдинку
С пробелом в несколько секунд.

Как музыкальную шкатулку,
Ее подслушивает лес,
Подхватывает голос гулко
И долго ждет, чтоб звук исчез.

Тогда я слышу, как верст за пять,
У дальних землемерных вех
Хрустят шаги, с деревьев капит
И шлепается снег со стрех.

Борис Пастернак
1958


Everything came true

The roads have weathered into gruel
And I must turn aside and go
And plash along a different path
And through the paste-ice, soft as dough.

A jay flies screeching overhead
Into a birch grove's emptiness
That, like an uncompleted building,
Uprears itself in nakedness;

And through its archways I can see
My whole life's future course lie bare
For all its small particulars
Are outlined and perfected there.

The snow-crust lies in layers where
I walk the wood unhurriedly.
And echoes give me their reply:
The way ahead grows clear for me.

In patches on the soaking loam
The bare earth is uncovering
While now and then, as seconds pass,
A bird keeps softly twittering

Her music, like a music box,
Until the forest overhears.
Relays it through its hollow throat.
And waits, waits, till it disappears;

Then long I hear how mile on mile
To distant signposts sounds still flow
Of crackling footsteps, dripping trees.
And from the eaves the splash of snow.

Boris Pasternak
Translated by Henry Kamen

mercoledì 15 febbraio 2012

Esaudendo Pasternak

Prima della lettera della Cvetaeva a Rilke del 9 maggio del 1926, era stato Rilke - il 3 - a prendere l'iniziativa di scriverle per la prima volta. L'aveva fatto su richiesta di Pasternak. La lettera di Rilke si chiudeva così.
Mein Aufenthalt in Paris im vorigen Jahr, durch fast acht Monate, hat mich mit russischen Freunden, die ich fünfundzwanzig Jahre nicht gesehen hatte, wieder im Umgang gebracht. Aber warum, so muß ich mich jetzt fragen, - warum ist es mir nicht vergönnt gewesen, Ihnen zu begegnen, Marina Iwanowna Zwetajewa? Nach Boris Pasternaks Brief muß ich glauben, daß uns beiden eine solche Begegnung zur tiefsten innersten Freude ausgefallen wäre. Wird sich das jemals nachholen lassen? 
Rainer Maria Rilke 
P.S. Französisch ist mir ebenso vertraut wie deutsch; ich merke das an für den Fall, daß Ihnen diese Sprache, neben der Ihrigen, geläufiger sein sollte. 
Il mio soggiorno parigino, l'anno scorso, durato quasi otto mesi, mi ha rimesso in contatto con amici russi che non vedevo da venticinque anni. Ma perché - così mi devo ora chiedere - perché non mi è riuscito allora di incontrarVi, Marina Ivanovna Cvetaeva? Dopo la lettera di Boris Pasternak, mi viene da credere che quell'incontro avrebbe potuto dare ad entrambi la più profonda, intima gioia. Potremo mai rimediare? 
Rainer Maria Rilke 
P.S. Il francese mi è altrettanto familiare del tedesco; Ve lo ricordo nel caso in cui questa lingua, assieme alla Vostra lingua, Vi sia più facile.
La lettera di Rilke accompagnava una copia delle Elegie duinesi e dei Sonetti a Orfeo. Con queste rispettive dediche:
Für Marina Zwetajewa
Wir rühren uns. Womit? Mit Flügelschlägen,
mit Fernen selber rühren wir uns an.
Ein Dichter einzig lebt, und dann und wann
kommt, der ihn trägt, dem der ihn trug, entgegen. 
Der Dichterin Marina Iwanowna Zwetajewa. 
A Marina Cvetaeva
Ci tocchiamo. Come? A colpi d'ala,
è un tocco, il nostro, che viene da lontano.
Un poeta vive solo, e talvolta 
chi lo porta va incontro a colui che l'ha portato. 
Alla poetessa Marina Ivanovna Cvetaeva.

domenica 12 febbraio 2012

Rainer Maria Rilke!

Rainer Maria Rilke!

Darf ich Sie so anrufen? Sie, die verkörperte Dichtung, müssten doch wissen, daß Ihr Name allein - ein Gedicht ist. Rainer Maria, das klingt kirchlich - und kindlich - und ritterlich. Ihr Name reimt nicht mit der Zeit - kommt von früher oder von später — von jeher. Ihr Name hat es gewollt, und Sie haben den Namen gewählt. (Unsere Namen wählen wir selbst, was kommt - das folgt). Ihre Taufe war der Prolog zum ganzen Ihnen, und der Priester, der sich Sie taufte, wusste wahrlich nicht, was er tat.

Sie sind nicht mein liebster Dichter (»liebster« - Stufe), Sie sind eine Naturerscheinung, die nicht mein sein kann und die man nicht liebt, sondern besteht, oder (noch zu wenig!) das verkörperte fünfte Element: die Dichtung selbst, oder (noch zu wenig) das, woraus die Dichtung entsteht, und das größer ist als sie (Sie).
Es handelt sich nicht um den Mensch-Rilke (Mensch: das, wozu wir gezwungen sind!), — um den Geist-Rilke, der noch größer ist als der Dichter und der eigentlich für mich Rilke heißt - Rilke von übermorgen.
Sie müssen sich aus meinen Augen sehen: Ihre Größe durch ihre Größe, wenn ich Sie ansehe: Ihre Größe — durch die ganze Ferne.
Was nach Ihnen ein Dichter noch tun kann? Einen Meister (wie Goethe z. B.) überwindet man, aber Sie überwinden - heißt (würde heißen) die Dichtung überwinden. Ein Dichter ist der, der das Leben überwindet (überwinden soll).
Sie sind eine unmögliche Aufgabe für künftige Dichter. Der Dichter, der nach Ihnen kommt, muss Sie sein, dh Sie müssen noch einmal geboren werden.
Sie geben den Worten ihren ersten Sinn, und den Dingen - ihre ersten Worte (Werte). ZB wenn Sie großartig sagen, sagen Sie von großer Art, so wie es gemeint war bei der Entstehung. (Jetzt ist »großartig« nur so ein hohles Ausrufungszeichen).
Russisch hätte ich Ihnen das alles klarer gesagt, aber ich will Ihnen nicht die Mühe geben sich hineinzulesen, ich will lieber die Mühe nehmen mich hineinzuschreiben.

Das erste was mich in Ihrem Brief auf den höchsten Turm der Freude warf (nicht - hob, nicht - stellte), war das Wort May, dem Sie mit dem y den alten Adel wiedergaben. Mai mit i - so was vom ersten Mai, nicht dem Arbeiterfest, das noch einst schön wird (werden kann) - dem zahmen Bourgeoisie-Mai von Verlobten und (nicht zu arg) Verliebten.

Einige kurze biographischen (nur notwendige) Notizen: aus der russischen Revolution (nicht dem revolutionären Rußland, die Revolution ist ein Land mit seinen eigenen — und ewigen — Gesetzen!) ging ich - durch Berlin - nach Prag, Ihre Bücher mit. In Prag las ich zum erstenmal die »Frühen Gedichte«. So gewann ich Prag lieb - am ersten Tag - wegen Ihres Studententums.
In Prag blieb ich von 1922-1925, drei Jahre, in November 1925 ging ich nach Paris. Waren Sie noch da
Im Fall Sie da waren:
Warum ich nicht zu Ihnen kam? Weil Sie mein liebstes sind - in der ganzen Welt. Ganz einfach. Und — weil Sie mich nicht kennen. Aus leidendem Stolz, aus Ehrfurcht vor dem Zufall (Schicksal, eins). Aus — Feigheit, vielleicht, um nicht Ihren fremden Blick bestehen zu müssen — auf der Thürschwelle Ihres Zimmers. (Nicht fremd konnten Sie mich doch nicht ansehn! Und wenn auch — der Blick wäre ja für Jedermann, da Sie mich nicht kannten! - das heißt: doch fremd!)
Noch eins: Sie werden mich immer als Russin fühlen, ich - Sie - als rein-menschliche (göttliche) Erscheinung. Das ist die Schwierigkeit von unserer zu sehr individuellen Nationalität - daß alles was in uns ich ist bei den Europäern - Russe heißt.
(Derselbe Fall, bei uns, mit Chinesen, Japanern, Negern — sehr weiten oder sehr wilden.)

Rainer Maria, es ist nichts verloren, im nächsten (1927) Jahre kommt Boris, und wir besuchen Sie — wo Sie auch nur sein mögen. Den Boris kenn ich sehr wenig und liebe ihn wie man nur Nie-gesehene (schon gewesene oder noch kommende: nachkommende), Nie-gesehene oder Nie-gewesene liebt. Er ist nicht so jung - 33, glaub ich, doch knabenhaft. Seinem Vater gleicht er nicht mit der mindesten Augenwimper (das beste, was ein Sohn tun kann). Ich glaub nur an Muttersohne. Sie sind auch ein Muttersohn. Ein Mann nach der weiblichen Linie — darum so reich (Zweifaltigkeit).
Der erste Dichter Russlands ist er. Das weiß ich - und noch einige, die anderen warten bis er tod ist.
Ihre Bücher erwarte ich wie ein Gewitter, das - ob ich will oder nicht - kommen wird. Fast wie eine Operation des Herzens (keine Metaphore! Jedes Gedicht (Deines) schneidet ins Herz und schnitzt es nach seinem Wissen - ob ich will oder nicht). Nichts wollen!
Weißt Du, warum ich Dir Du sage und Dich liebe und - und - und Weil Du eine Kraft bist. Das seltenste.

Antworten brauchst Du mir nicht. Ich weiß was Zeit ist und weiß was ein Gedicht ist. Ich weiß auch was ein Brief ist. Also.

Im Vaud war ich als 10-jähriges Mädchen (1903) in Lausanne und weiß noch viel von dieser Zeit. Im Pensionat war eine erwachsene Negerin, die französisch lernen sollte. Sie lernte nichts und fraß Veilchen. Das ist meine grellste Erinnerung. Die blauen Lippen - Negerlippen sind nicht rot - und die blauen Veilchen. Der blaue Genfersee kommt nur nachher.

Was ich von Dir will, Rainer? Nichts. Alles. Daß Du mir es gönnst jeden Augenblick meines Lebens zu Dir aufblicken — wie auf einen Berg der mich schützt (so ein steinerner Schutzengel!)
Bis ich Dich nicht kannte, ging's, jetzt, da ich Dich kenne — bedarf es einer Erlaubnis.
Denn meine Seele ist gut erzogen.

Aber schreiben will ich Dir - ob Du willst oder nicht. Über Dein Rußland (Zarenkreis und anderes). Über vieles.
Deine russische Buchstaben. Die Rührung. Ich, die wie ein Indianer (oder Indier?) nie weine, ich hätte fast.

Ich las Deinen Brief am Ozean, der Ozean las mit, wir lasen beide. Ob Dich so ein Mitleser nicht stört? Andere wird es nicht geben - ich bin viel zu eifersüchtig (in Dir - eifrig).

Da meine Bücher - lesen brauchst Du sie nicht -, leg sie auf Deinen Arbeitstisch und glaub mir aufs Wort, daß sie vor mir nicht da waren (damit ist die Welt gemeint, nicht der Tisch!)

Marina Zwetajewa an Rainer Maria Rilke, 9. Mai 1926


Rainer Maria Rilke!

Posso chiamarVi così? Voi, l'incarnazione della poesia, dovreste pur sapere che il Vostro stesso nome è poesia. Rainer Maria: un nome che sa di chiesa, di infanzia e di cavalleria. Il Vostro nome non fa rima col presente: viene dal passato o dal futuro, in ogni caso da un tempo lontano, immemorabile. Il Vostro nome ha voluto essere scelto e Voi l'avete scelto. (I nostri nomi li scegliamo noi stessi e quello che viene dipende dalla nostra scelta). Il Vostro battesimo è stato il prologo a Voi nella Vostra interezza e il prete che Vi ha battezzato, in realtà, non sapeva quello che stava facendo.

Voi non siete il poeta a me più caro ("più", vale a dire un grado sopra agli altri), Voi siete un fenomeno della natura, che non mi può appartenere e che non si ama, ma sussiste, oppure (è ancora troppo poco, quello che sto dicendo!) l'incarnazione del quinto elemento: la poesia stessa, o (ancora lungi dal dire tutto) ciò da cui nasce la poesia, che è più grande ancora della poesia stessa (Voi).
Non si tratta dell'uomo-Rilke (l'uomo, ovvero ciò cui siamo costretti!), ma dello spirito-Rilke, che è ancora più grande del poeta e che in realtà per me si chiama Rilke, il Rilke di dopodomani.
Dovete guardare la cosa attraverso i miei occhi: la Vostra grandezza attraverso la loro grandezza, quando Vi guardo: la Vostra grandezza in prospettiva.
Cosa potrà mai fare un poeta dopo di Voi? Un maestro (come ad es. Goethe) si supera, ma superare Voi significa (significherebbe) superare la poesia. Un poeta è colui che supera (dovrebbe superare) la vita.
Voi siete un compito impossibile per i poeti del futuro. Il poeta che Vi seguirà dovrà essere Voi, cioè Voi dovrete nascere ancora una volta.
Voi assegnate alle parole il loro vero senso e alle cose il loro vero nome (valore). Per es., quando Voi dite magnifico, parlate di natura magnifica, esattamente come era inteso al momento della creazione della parola. (Ora "magnifico" è solo un vuoto punto esclamativo).
In russo Ve lo avrei spiegato meglio, ma non voglio che Vi sforziate a leggere il russo, preferisco sforzarmi io a scrivere in tedesco.

La prima cosa che nella Vostra lettera mi ha gettato (non innalzato, non posto, gettato) al sommo della gioia è stata la parola "maggio", che Voi scrivete "maio", alla vecchia, nobile maniera. Maggio: ricorda un po' il primo maggio, non la festa dei lavoratori, che un giorno sarà (potrà essere) bellissima, ma il pacifico maggio borghese dei fidanzati e dei (non troppo profondamente) innamorati.

Alcune brevi notizie biografiche (solo l'indispensabile), ora: dalla Rivoluzione russa (non dalla Russia rivoluzionaria, la Rivoluzione è un paese con le sue proprie - ed eterne - leggi!) sono andata - via Berlino - a Praga, con i Vostri libri. A Praga ho letto per la prima volta le "Prime poesie". Così ho iniziato ad amare Praga - dal primo giorno - perché lì avete studiato Voi.
A Praga sono rimasta dal 1922 al 1925, tre anni, e nel novembre del 1925 sono andata a Parigi. Voi eravate ancora là?
Nel caso ci foste ancora:
Perché non sono venuta da Voi? Perché Voi siete il mio amore, il solo amore del mondo intero. Tutto qua. E perché Voi non mi conoscete. Per un orgoglio sofferente, per timore del caso (o del destino, se credete). Forse per viltà, per paura di dover incontrare il Vostro sguardo estraneo sulla soglia della Vostra stanza. (Non avreste potuto guardarmi se non con uno sguardo estraneo! E se aveste potuto, lo sguardo sarebbe stato lo sguardo che si rivolge al primo che passa, visto che non mi conoscevate! - vale a dire comunque estraneo!)
Ancora una cosa: Voi mi percepirete sempre come una russa - io Voi, invece, come un fenomeno puramente umano (divino). Questa è la difficoltà della nostra troppo peculiare nazionalità, tutto ciò che in noi gli europei chiamano russo.
(Succede lo stesso da noi con i cinesi, i giapponesi, i neri - con i molto lontani o i molto selvaggi.)

Rainer Maria, nulla è perduto, l'anno prossimo (1927) arriverà Boris e Vi faremo visita, ovunque Voi siate. Boris lo conosco poco, ma lo amo come si possono amare soltanto i mai visti (già esistiti o ancora da venire: quelli che ci seguiranno), i mai visti o i mai esistiti. Non è più tanto giovane: ha 33 anni, credo, ma sembra ancora un ragazzo. A suo padre non somiglia per niente (la cosa migliore che possa fare un figlio). Credo solo ai figli di madre. Anche Voi siete un figlio di madre. Un maschio per linea femminile, quindi così ricco (binomio).
Il primo poeta russo è lui. Questo lo so io e lo sanno pochi altri, il resto delle persone aspetta che sia morto.
I Vostri libri li aspetto come un temporale che, volente o nolente, arriverà. Quasi come un'operazione al cuore (non è una metafora! Ogni poesia (tua) si insinua nel mio cuore e lo taglia a modo suo, che io lo voglia o meno). Non volerlo!
Sai perché ti dico tu e ti amo e - e - e Perché tu sei una forza. La più rara.

Non serve che mi rispondi. So cos'è il tempo e so cos'è una poesia. So anche cos'è una lettera. Dunque.

Nel Vaud, a Losanna, sono stata da bambina, a dieci anni (1903), e mi ricordo ancora molto di quel periodo. Nel pensionato c'era una nera adulta, che avrebbe dovuto studiare il francese. Non studiava per niente e mangiava violette. Questo è il mio ricordo più nitido. Le labbra azzurre - i neri non hanno labbra rosse - e le violette azzurre. L'azzurro del lago di Ginevra viene solo dopo.

Cosa voglio da te, Rainer? Niente. Tutto. Che tu mi permetta di alzare lo sguardo su di te in ogni istante della mia vita, come su una montagna che mi protegga (come un angelo custode di pietra!)
Prima di conoscerti, potevo farlo, ora che ti conosco ho bisogno del tuo permesso.
La mia anima è in effetti educata bene.

Ma ho voglia di scriverti, che tu lo voglia o no. Sulla tua Russia (il ciclo "Gli zar" e altro). Su molte cose.
La tua scrittura in russo. La commozione. Io, che non piango mai, come un indiano (o come un indù?), starei quasi per farlo.

Ho letto la tua lettera in riva all'oceano, l'oceano leggeva con me, l'abbiamo letta assieme. Non ti dà fastidio che l'abbia letta anche lui? Non ci saranno altri: sono fin troppo gelosa (gelosia di te).

Eccoti i miei libri - non serve che tu li legga -, mettili sulla tua scrivania e credimi sulla parola, se ti dico che prima di me questi libri non c'erano (intendo al mondo, non sul tavolo!)

Marina Cvetaeva a Rainer Maria Rilke, 9 maggio 1926

giovedì 9 febbraio 2012

Teste - 3, credo

La trasmissione della lingua slovena a mio padre e poi a me si è interrotta a causa della morte precoce di sua madre, la mia nonna mai conosciuta: morì a 24 anni, credo, quando mio padre aveva due anni (di questo sono sicura), di tubercolosi. Sua sorella la seguì a ruota per lo stesso motivo. Di lei ho solo due foto a casa dei miei. Provare a cercarla in chi l'ha conosciuta è stato un esercizio sterile: mio nonno era in grado di raccontarmene poco, in una monotona ripetizione di frasi scarne, cristallizzate in forme laconiche, sempre uguali a se stesse (e dopo pegola, la se ga malà), che non aggiungevano mai nuovi particolari al noto come avrei invece desiderato. Me la ritrovo negli zigomi, che vengono da lei, probabilmente conformati dal suo modo di parlare e da quello dei suoi antenati(*), e negli occhi, che vengono, in modo ancor più marcato, anche da sua sorella. Me la ritrovo anche in alcune parole che ho acquisito fin dall'infanzia perché insinuatesi nel dialetto triestino: trda glava, per esempio - testa dura, dura come la pietra -, parole che hanno sempre mantenuto aperta una finestra in mezzo alla frontiera, almeno così come l'ho percepita io, anche negli anni più complicati nelle relazioni italo-jugoslave, una finestra per me spalancata verso un est lontanissimo, mai visto e solo sognato.
Glava голова (golova) = capo : caput

*

Что еще, Борис? Листок кончается, день начался. Я только что с рынка. Сегодня в поселке праздник — первые сардины! Не сардинки, потому что не в коробках, а в сетях.
А знаешь, Борис, к морю меня уже начинает тянуть, из какого-то дурного любопытства — убедиться в собственной несостоятельности.

Обнимаю твою голову — мне кажется, что она такая большая — по тому, что в ней — что я обнимаю целую гору, — Урал! «Уральские камни» — опять звук из детства! (Мать с отцом уехали на Урал за мрамором для Музея. Гувернантка говорит, что ночью крысы ей отъели ноги. Таруса. Хлысты. Пять лет.) Уральские камни, (дебри) и хрусталь графа Гарраха (Кузнецкий) — вот все мое детство.
На его — в тяжеловесах и хрусталях.

Где будешь летом? Поправился ли Асеев. Не болей.
Ну, что еще?
—Всё!—

М.

Замечаешь, что я тебе дарю себя враздробь?

Марина Цветаева, Переписка с Б. Пастернаком, 26-го мая 1926 г. среда


Che cosa ancora, Boris? Il foglio finisce, è cominciata la giornata. Sono appena tornata dal mercato. Oggi in paese è festa - le prime sardine! Non proprio sardine, perché non stanno nelle scatolette, ma nelle reti.
E sai, Boris, verso il mare stavo già iniziando a sentirmi spinta da una certa stupida curiosità — dal convincermi della mia inconsistenza.

Abbraccio la tua testa — mi sembra sia così grande — perché in lei abbraccio tutte le montagne - gli Urali! «Le pietre degli Urali» — di nuovo un suono che viene dall'infanzia! (Mia madre e mio padre erano andati sugli Urali a procurarsi il marmo per il museo. La governante dice che una notte i topi le hanno portato via un piede. Tarusa. I chlysty. Ho cinque anni.) Le pietre degli Urali (boscaglie), e i cristalli del conte Garrach  (sul Kuzneckij) — ecco tutta la mia infanzia.
Nella sua — pesantezza e cristalli.

Dove sarai quest'estate? È guarito Aseev? Non essere ammalato.
E cosa, ancora?
—Tutto!—

М.

Stai notando che ti regalo me stessa a pezzi?

Marina Cvetaeva,  corrispondenza con Boris Pasternak, 26 maggio 1926, mercoledì.

(*) раздвигая скулы/фразами на родном (pronuncio frasi che allargano gli zigomi/nella lingua che è mia - Brodskij, Strofe veneziane, traduzione di G. Buttafava)